neues deutschland: Berliner antifaschistisches Bündnis erwartet 6000 Demonstranten gegen rechten Aufmarsch
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bestehend aus Gewerkschaften, linken Parteien und Initiativen,
erwartet zu den Protesten gegen eine rechtsradikale Demonstration am
7. Mai mindestens 6000 Teilnehmer.
"Unser Ziel ist es, mehr zu werden als die Nazis", sagte
Bündnissprecher Steffen Schmidt der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe). "Wir wollen die
Nazis aufzuhalten. Dafür werden wir in Hör- und Sichtweite
demonstrieren und Aktionen des zivilen Ungehorsams durchführen. Noch
einmal wird die rechtsradikale Demonstration nicht ungestört durch
Mitte laufen."
Bereits am 12. März waren rund 2000 Rechtspopulisten, Nazis und
Hooligans durch Berlins Zentrum demonstriert. Für den 7. Mai plant
der Organisatorenkreis "Wir für Deutschland" um Enrico Stubbe,
Vorstandsmitglied der rechtsextremen Partei "Pro Deutschland", eine
Anschlussdemonstration. "Stubbe plant, etwas Größeres aufzuziehen",
warnte Schmidt. "Bei seinen Demonstrationen machen Nazis aus der NPD
und aus den Freien Kameradschaften mit, aber auch viele Menschen aus
dem Umfeld der 'Alternative für Deutschland'. Dazu kommt eine
Klientel, die sich 'besorgte Bürger« nennt, das sind rechte
Bürgerwehren, insbesondere aus Brandenburg."
Die Gegendemonstration unter dem Motto "Für ein solidarisches
Berlin" startet am Samstag um 13 Uhr am Hackeschen Markt. Eine genaue
Route steht noch nicht fest. Die Proteste werden auch von der
Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg unterstützt.
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Datum: 04.05.2016 - 05:00 Uhr
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