Frankfurter Rundschau: Selbst verschuldete Ohnmacht
ID: 1353926
türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kritisiert, muss auch
über die Fehler der Bundesregierung und der EU sprechen. Wer also ein
härteres Vorgehen der Merkel-Regierung und der EU gegen Erdogan
fordert, weil dieser den Kurdenkonflikt angeheizt hat und
Ministerpräsident Ahmet Davutoglu abserviert hat, der darf nicht
vergessen, in welch schwache Position sich Kanzlerin Angela Merkel
und die EU gegenüber der Türkei mit der Vereinbarung in der
Flüchtlingspolitik gebracht haben. Man könnte auch sagen: Wer es
ernst meint mit Kritik an Erdogan, der muss für das Ende der
Abschottungspolitik Brüssels und Berlins streiten. Der muss sich für
eine angemessene Einwanderungspolitik der Bundesrepublik und der EU
einsetzen, damit diese nicht alles riskieren müssen, um etwa vor dem
syrischen Bürgerkrieg zu fliehen. Doch diesen Lösungsansatz haben die
EU-Mitglieder mit ihrem vorwiegend unsolidarischen Verhalten
verhindert.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.05.2016 - 17:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1353926
Anzahl Zeichen: 1206
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 348 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Selbst verschuldete Ohnmacht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist gut, wenn die EU ihre Sanktionen gegen Russland wegen des Kriegs gegen die Ukraine fortwährend ergänzt. Schließlich versucht der Autokrat Wladimir Putin Strafen zu umgehen. Noch besser wäre es, wenn die Union die Strafen engagierter umsetzen würden. Doch das ist nicht immer leicht. Am be
FR kommentiert: Der Wiederaufbau des Ahrtals zeigt, wie teuer die Klimakrise uns zu stehen kommt ...
Fünf Jahre nach der Flut zeigt der Wiederaufbau des Ahrtals, wie teuer die Klimakatastrophe uns zu stehen kommt. Mit den Milliarden für den Neubau von Straßen, Brücken, Schienen und Gebäuden ist es längst nicht getan. Nötig sind weitere Milliarden für die Vorsorge. Es wäre richtig, wenigste
Frankfurter Rundschau zur ausgesetzten Diätenerhöhung ...
Fakt ist, dass die Bundestagsabgeordneten nicht schlecht verdienen. Aber, und hier kommt eine unpopuläre Meinung: Die deutschen Bundestagsabgeordneten sind nicht überbezahlt. Man sieht das an der Zusammensetzung des Bundestags. Es gibt so gut wie keine Abgeordneten, die zuvor Führungspositionen i
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
NRZ: Eine kühne Version - ein Kommentar von MICHAEL MINHOLZ ...
Bravo, Herr Grube! Jetzt darf man gespannt sein, wann der Plan des Bahnchefs Wirklichkeit wird und es kommt: das eine Ticket für fast alle Verkehrsmittel. Die Hürden des Umstiegs vom Auto zum ÖPNV sind ja immer noch hoch. Der Kauf einer Fahrkarte am Automaten stellt so manchen Gelegenheitsnutz
NRZ: Auf dem Weg in die Autokratie - ein Kommentar von JAN JESSEN ...
Die Türkei entwickelt sich in bemerkenswertem Tempo zu einer auf Präsident Recep Tayyip Erdogan zugeschnittenen Autokratie. Mit dem Rücktritt von Ahmet Davutoglu vom Amt des Ministerpräsidenten wird das Land für Europa von einem schwierigen zu einem unberechenbaren Partner. Davutoglu war auf
Rheinische Post:Özdemir warnt vor "unbeschränkter Alleinherrschaft" Erdogans ...
Grünen-Chef Cem Özdemir hat vor einer "unbeschränkten Alleinherrschaft" des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gewarnt. "Die Türkei wird wohl leider weiter Fahrt aufnehmen in Richtung eines Präsidentialsystems mit der unbeschränkten Alleinherrschaft Erdogans"
Lombardium-Skandal: Anlegerinformation - Pfandbewertung liegt vor ...
Im Anlegerdesaster rund um die Hamburger "Lombardium"-Gruppe hat Fondsgesellschaft "Erste Oderfelder GmbH & Co. KG" (EOGK) eine Anlegerinformation zukommen lassen. Mit Schreiben vom 02.05.2016 werden die Anleger über die Ergebnisse der seit langem angekündigten Bewertung de




