Hyperthermie und Fatigue: Wärmetherapie bei krebsbedingter Müdigkeit
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Krebs und Krebstherapien können das Immunsystem schwächen und Fatigue fördern
Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie(firmenpresse) - „Wenn im Zuge einer Krebserkrankung und deren Behandlung das Immunsystem geschwächt wird und eine tumorbedingte Fatigue eintritt, kann auch eine Therapie mit Hyperthermie helfen“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer regional eingesetzten Form der Hyperthermie: „Die lokal eingesetzte Oncothermie ist dann Teil eines multimodalen Behandlungskonzeptes, in dem die Wärmetherapie mit medikamentösen, psychologischen und verhaltenstherapeutischen Verfahren kombiniert werden kann“. Prof. Szász nimmt Bezug auf eine aktuelle Metaanalyse (JAMA Oncology 2017; online 2. März) zur Behandlung der Tumor-assoziierten Fatigue (Cancer-related Fatigue (CrF).
Die Studie ging der Frage nach, welche der vier häufigsten Behandlungen bei Krebs-Erschöpfung wirksam sind: Sport (exercise), Psychotherapie, die Kombination aus psychologischer und medikamentöser Behandlung oder die medikamentöse Behandlung allein? „This meta-analysis of 113 unique studies (11.525 unique participants) found that exercise and psychological interventions and the combination of both reduce cancer-related fatigue during and after cancer treatment. Reduction was not due to time, attention, or education. In contrast, pharmaceutical interventions do not improve cancer-related fatigue to the same magnitude.”
Bei einer Krebstherapie leiden bis zu 90 Prozent der Patienten unter zeitlich begrenzter tumorbedingter Müdigkeit; bei 20 bis 50 Prozent erhält sich das Erschöpfungssyndrom über Monate: Die physische aber auch psychische Leistungsfähigkeit ist eingeschränkt, die Erschöpfung ist trotz langer Schlafzeiten nicht auszugleichen. Sie kann sich– wie bei Depressionen – in generellem Desinteresse, Ängsten, Konzentrationsstörungen manifestieren. Die Verfasser der Studie empfehlen: „Kliniker sollten Übung und / oder psychologische Interventionen als First-Line-Behandlungen für krebsbedingte Müdigkeit verschreiben.“ Prof. Szász: „Patienten können unter möglichen Nebenwirkungen der konventionellen Methoden nicht nur physisch, sondern auch psychisch leiden. Hier kann die Hyperthermie das Immunsystem und das Wohlbefinden stärken. Die Elektro-Hyperthermie und Oncothermie sind nicht toxisch, bedeuten keine zusätzliche Belastung des Köpers. Sie setzen darauf, dass die künstliche Überwärmung des Körpers oder einzelner Teilbereiche (lokoregional) natürliche Heilprozesse im Körper unterstützt.“
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Oncothermie (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg.
Oncotherm GmbH, Dr. Janina Leckler, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199223, leckler(at)oncotherm.de
Datum: 04.04.2017 - 11:55 Uhr
Sprache: Deutsch
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