Mitteldeutsche Zeitung: zu Erdogan und Yücel
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Tonart in seinen Wahlkampfauftritten, die Beschimpfungen gegenüber
Europa und die Unnachgiebigkeit gegenüber politischen Gegnern in den
Monaten nach dem Putschversuch vom Sommer 2016 belegen das. Der
türkische Staatschef hat sich selbst diese Diktion auferlegt, von der
er nun nicht mehr abweichen kann und will. Alles andere würde in
seinen Augen die eigene Glaubwürdigkeit untergraben. Plan B, also das
Einlenken im Fall Yücel und die Erdogansche Inszenierung als ein
Politiker, von dem man ab und an Milde erwarten kann, stand offenbar
nie zur Debatte.
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Hartmut Augustin
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Datum: 14.04.2017 - 17:36 Uhr
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