Liberaler Aufwind für Rotmilan und Fledermaus
ID: 1500178
NRW stoppt den Ausbau der Windkraft zu Lasten der Wildtiere
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland
ihre Rotoren. Da der Raum knapp wird, haben viele Bundesländer sogar
Waldgebiete für den Bau von Windenergieanlagen geöffnet. Opfer dieser
Politik sind Schwarzstorch, Rotmilan und Fledermaus. Sie kollidieren
mit den Anlagen oder geben ihre Brutplätze wegen zunehmender
Störungen auf. "Keine Windenergieanlagen im Wald ist eine zentrale
Forderung der Deutschen Wildtier Stiftung", sagt Alleinvorstand
Professor Dr. Fritz Vahrenholt.
Die neue Koalitionsregierung in Nordrhein-Westfalen hat jetzt
ernst gemacht: Sonderbaurechte für Windenergieanlagen in Waldgebieten
wird es künftig nicht mehr geben. Damit müssen Windenergieanlagen -
wie andere Industrieprojekte auch - ein detailliertes
Genehmigungsverfahren durchlaufen. "Das ist das faktische Aus für die
Windenergieanlagen im Wald und damit die Rettung für Wildtiere in
unseren Wälder", bewertet Professor Vahrenholt die Entscheidungen im
Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP.
Besonders die FDP hat sich gegen die zunehmende Zerstörung von
Landschaften und die Bedrohung von Wildtieren stark gemacht. "Jetzt
setzen wir auf den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner mit Blick auf
die politischen Weichenstellungen im Bund."
Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert einen Baustopp für
Windenergieanlagen in allen Wäldern Deutschlands. Nur so werden
Wildtiere nicht zum Opfer der Energiewende! Jahr für Jahr verenden
allein 250 000 Fledermäuse und über 12 000 Greifvögel.
Pressekontakt:
Eva Goris
Pressesprecherin
Telefon: 040 9707869-13
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Datum: 15.06.2017 - 10:25 Uhr
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