Westfalen-Blatt: Polizeistudie: Die meisten ermittelten Einbrecher sind Deutsche und wohnen in Tatortnähe
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Nordrhein-Westfalen sind Deutsche, und sie wohnen in derselben Stadt
wie ihre Opfer. Das berichtet das WESTFALEN-BLATT (Freitagsausgabe)
unter Bezug auf das europaweit umfangreichste Forschungsprojekt zum
Thema Wohnungseinbrüche. In der Studie des LKA Nordrhein-Westfalen
heißt es unter anderem, in 60 Prozent der als geklärt geltenden Fälle
sei der Einbrecher ein Bekannter des Opfers gewesen - ein Nachbar,
Verwandter, Kollege oder Ex-Partner. Als eine »zentrale Erkenntnis«
der Untersuchung bezeichnen die Wissenschaftler außerdem ihre
Aussage, die Autobahnnähe spiele »grundsätzlich keine Rolle für die
Auswahl des Tatobjekts in NRW«. Weitere überraschende Erkenntnisse:
Profitäter öffnen immer erst die unterste Schublade (um sie nicht
wieder schließen zu müssen), osteuropäische Einbrecher nehmen fast
nie Fernseher mit, und in der Urlaubszeit wird am seltendsten
eingebrochen. Das LKA hat drei Jahre an der 101 Seiten starken
Untersuchung gearbeitet und unter anderem 7500 Ermittlungsverfahren
aus NRW analysiert.
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Andreas Kolesch
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Datum: 23.06.2017 - 03:00 Uhr
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