Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Dieselgipfel
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andere Führungskräfte, sich von den richtig großen Krisen lieber fern
zu halten. Es kann aber auch das umgekehrte passieren: Wer sich zu
lange von Krisen fernhält, verliert womöglich erst recht. Das hat
Edmund Stoiber im Bundestagswahlkampf 2002 erfahren, als er es seinem
Gegner Gerhard Schröder überließ, das damalige Sommerhochwasser in
Gummistiefeln zu durchschreiten. Merkel wird abwarten, ob es ihren
Ministern gelingt, das Thema herunterzukühlen. Wenn nicht, wird sie
selbst einen eigenen Auftritt inszenieren. Ein angemessener Umgang
mit der Krise ist das nicht.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 01.08.2017 - 18:44 Uhr
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