Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundestag und Koalition
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vielleicht mit einem politischen Erdbeben vergleichen kann, an der
alten und neuen Kanzlerin Angela Merkel führt kein Weg vorbei. Der
CDU als stärksten Kraft im neuen Parlament bleiben rein rechnerisch
zwei Regierungsoptionen: Entweder die Große Koalition wird im Kleinen
fortgesetzt oder die Union geht ein Bündnis mit der FDP und den
Grünen ein. Es spricht vieles für einen Koalitionswechsel in Berlin.
FDP, Grüne und die CDU leben gerade in Schleswig-Holstein eine so
genannte Jamaika-Koalition vor. Da knirscht es auch, aber der
Wählerwille verpflichtet. Deshalb ist jetzt vor allem wichtig, dass
schnell eine neue Regierung ins Amt kommt. Denn Herausforderungen
gibt es doch wohl mehr als genug.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 24.09.2017 - 20:26 Uhr
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