Rheinische Post: JU-Chef Ziemiak fordert mehr junge Köpfe in Regierung, Fraktion und Partei
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zu einer Politik in der neuen Legislaturperiode aufgefordert, die den
Wiedereinzug der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland in
den Bundestag 2021 verhindert. "Nach der nächsten Bundestagswahl darf
es keine Partei mehr rechts von der Union im Bundestag geben", sagte
der Vorsitzende der Nachwuchsorganisation der in Düsseldorf
erscheinende "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Das bedeute
nicht, dass die Union die Politik der AfD betreiben dürfe. "Das Thema
der AfD ist Angst. Damit macht sie Politik. Zu werden wie die AfD,
würde ich schon als persönliche Beleidigung auffassen." Die Union
habe aber verstanden, dass viele Menschen Ängste haben. "Und wir
konnten ihnen diese Ängste nicht nehmen. Verstanden haben wir, dass
wir uns darum kümmern müssen." Ziemiak forderte mehr Teilhabe der
jungen Unionspolitiker an der Macht. "Wir müssen uns breiter
aufstellen, auch mit jüngeren Köpfen in Regierung, Fraktion und
Partei." Dazu gehöre auch Finanzstaatssekretär Jens Spahn. Ferner
sprach sich Ziemiak dafür aus, den für Dezember 2018 geplanten
regulären CDU-Parteitag vorzuziehen und die Basis stärker an der
Themensetzung zu beteiligen.
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Datum: 05.10.2017 - 00:00 Uhr
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