WAZ: Politik nicht in Glaspalästen
- Kommentar von Matthias Korfmann
zum NRW-Regierungsumzug
ID: 1546725
als einen Umzug. Schließlich wird sie daran gemessen, was sie tut und
nicht daran, wo sie arbeitet. Lange Staus, marode Schulen, Verzicht
auf Neuverschuldung - das sind die wirklich großen Herausforderungen
für diese Regierung. Ein Umzug in andere Gebäude wäre ein sehr
nebensächliches Thema, wenn es nicht diese Düsseldorfer
Besonderheiten gäbe.
Denn in der Politik geht es immer auch um Symbolik. Damit ist
jetzt weniger die "Raute" der Kanzlerin gemeint oder die Empörung,
als sich Gerhard Schröder einst mit Zigarre und in Kaschmir zeigte.
In der NRW-Landeshauptstadt geht es um mehr, nämlich ganz
grundsätzlich um oben und unten. Ein Ministerpräsident, eine
Staatskanzlei, die Büros weit oben in einem Glashochhaus beziehen,
sind ein Symbol für Abgehobenheit. Für Bürgerferne. Für Distanz.
Hannelore Kraft legte Wert darauf, Bürgern auf Augenhöhe zu begegnen.
Ihr Dienstsitz hingegen schien unerreichbar zu sein.
So gesehen ist ein Neuanfang in einem nicht so modernen, aber
durchaus repräsentativen Haus gar nicht schlecht. Politik sollte eben
nicht in gläsernen Palästen gemacht werden.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.11.2017 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1546725
Anzahl Zeichen: 1565
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 579 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Politik nicht in Glaspalästen
- Kommentar von Matthias Korfmann
zum NRW-Regierungsumzug"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
neues deutschland: Kommentar zur gestoppten Kreisreform in Brandenburg: Zwischen zweiÜbeln gewählt ...
Das war fünf Minuten vor der Angst: Am 15. November hätte sich die rot-rote Mehrheit im Landtag womöglich die Karten gelegt, wenn ihr Gesetzespaket zur Kreisgebietsreform keine klare - oder gar keine - Mehrheit bekommen hätte. Dann wäre es verdammt eng für die Koalition geworden. Zu heftig
neues deutschland: Berlin bekommt 2018 einen unabhängigen Bürgerbeauftragten für die Polizei ...
Das Land Berlin will im kommenden Jahr die Stelle eines Bürgerbeauftragten für die Landespolizei schaffen. Das wurde der in Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung »neues deutschland« (Donnerstagsausgabe) von Politikern aus SPD, Linkspartei und Grünen bestätigt. »Es stimmt, dass
Sondierungsgespräche: Positionen des VDIK zu 'Wirtschaft/Verkehr' ...
Anlässlich der Sondierungsgespräche zu den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen verdeutlichen die internationalen Kraftfahrzeughersteller noch einmal ihre Positionen zum Themenblock 'Wirtschaft/Verkehr'. VDIK-Präsident Reinhard Zirpel unterstreicht: "Die Aufrechterhaltung
Sondierungsgespräche zum Verkehr: VCD fordert Klima- und Gesundheitsschutz ...
Jamaika muss umweltschädliche Subventionen abbauen, Investitionen in Bahn und Fahrradinfrastruktur anheben, Blaue Plakette und Tempo 30 Innerorts einführen - Wirtschaft profitiert von Klimaschutz und Umwelttechnik Die künftige Bundesregierung muss den CO2-Ausstoß aus dem Verkehr deutlich s




