Allg. Zeitung Mainz: Die Einkehr - Kommentar von Andreas Härtel zu den Jamaika-Sondierungen

Allg. Zeitung Mainz: Die Einkehr - Kommentar von Andreas Härtel zu den Jamaika-Sondierungen

ID: 1548695
(ots) - Und wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von
irgendwo ein Lichtlein her. Was hatten sie sich gezankt und verhakt,
die Möchtegern-Koalitionäre von CDU, CSU, FDP und Grünen. Am Ende der
vergangenen Woche stand dann die niederschmetternde Zwischenbilanz,
dass in den Jamaika-Sondierungen noch nichts erreicht und die
Stimmung auf einen Tiefpunkt gefallen ist. Nun haben wohl manche der
Protagonisten das Wochenende zur inneren Einkehr genutzt: Mit dem
Verzicht der Grünen auf das fixe Datum für ein Ende des
Verbrennungsmotors und der Andeutung, auch beim Kohleausstieg
gesprächsbereit zu sein, ist neuer Schwung in die Sache gekommen.
Plötzlich deutet auch FDP-Chef Lindner an, dass die liberalen
Forderungen für eine große Steuerreform nicht sakrosankt sind. Und so
dürfte es weitergehen, denn in Wahrheit hat ja keiner der Akteure
eine andere Perspektive als das Jamaika-Bündnis - weshalb alle auf
guten Willen angewiesen sind. Vormachen darf man sich da nichts: Bei
vier Parteien wird es viele Kompromisse geben, die den Mitgliedern
und Wählern der vier so gar nicht gefallen. Einen Vorgeschmack darauf
hat Greenpeace geliefert mit der Feststellung, dass die Grünen zu
einer "Umfaller-Partei" zu werden drohen. Aber mit
Hardliner-Positionen lässt sich eben keine komplexe Koalition
schmieden. Das wird auch Dobrindt noch erkennen müssen. 2030 ein
"Schwachsinnstermin"? Auch wenn er damit die Worte des grünen
Ministerpräsidenten Kretschmann aufgreift: Er vergreift sich
eindeutig im Ton. Aber wozu die Aufregung? Die ganz große Rolle wird
der CSU-Mann nicht mehr spielen.



Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Peter Schneider
Newsmanager
Telefon: 06131/485980
online@vrm.de

Original-Content von: Allgemeine Zeitung Mainz, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Sondierungsgesprächen, Autor: Stefan Stark WAZ: Die schwarze Null ist Pflicht
 - Kommentar von Matthias Korfmann 
zum NRW-Haushaltsentwurf
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.11.2017 - 18:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1548695
Anzahl Zeichen: 2012

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Mainz



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 419 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Die Einkehr - Kommentar von Andreas Härtel zu den Jamaika-Sondierungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Korte im VRM-Podcast: Ampelaustritt der FDP ist möglich ...
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &

Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige

Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest


Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz


Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Sondierungsgesprächen, Autor: Stefan Stark ...
In den Jamaika-Gesprächen darf der gelb-grün gesprenkelte Schwanz mit dem schwarzen Hund wedeln. Nie zuvor in der Kanzlerschaft von Angela Merkel hatten die Juniorpartner bessere Chancen, der Union weitreichende Zugeständnisse abzuringen. Die aktuelle Schwäche von CDU und CSU gibt FDP und Gr

neues deutschland: Kommentar zum Einknicken der Grünen bei Jamaika-Sondierungen: Programm für den Papierkorb ...
Dass die Grünen sich noch immer als Programmpartei bezeichnen, wirkt absurd. Für die Parteiführung spielt es nämlich kaum noch eine Rolle, was die eigene Basis beschlossen hat. In den Sondierungsgesprächen mit Union und FDP räumen die Grünen viele ihrer bisherigen Positionen. Sehr schnell

Schön: Unterhaltssäumige stärker belangen ...
Rückholquoten müssen erhöht werden Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat angekündigt, zum Januar 2018 die "Düsseldorfer Tabelle" zu ändern und den Mindestunterhalt von minderjährigen Trennungskindern anzuheben. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundes

Alice Weidel: Jamaika versagt, Neuwahlen willkommen ...
Zur Äußerung von Angela Merkel, jetzt besser nicht über Neuwahlen zu sprechen, erklärt die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel: "Die Jamaika-Sondierungen kommen seit Wochen keinen Millimeter voran. Mehr als nettes Winken vom Balkon passiert dort nicht. Meine Erwartungen diesbez


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z