Bayernpartei: Ja zur Glyphosat-Zulassung ist unverantwortlicher Kniefall vor der Chemie-Lobby!
ID: 1556264
Bundeslandwirtschaftsministers Schmidt (CSU) zu einer weiteren
fünfjährigen EU-weiten Zulassung des Pflanzengiftes Glyphosat ein
Kniefall vor der Chemie-Lobby. Zudem ein weiterer Beleg dafür, wo die
CSU ihre Schwerpunkte in der Landwirtschaftspolitik setzt: Nämlich
nicht in der bäuerlichen, mittelständischen Landwirtschaft, sondern
bei den Agrar-Fabriken, die vornehmlich in den neuen Bundesländern zu
finden sind. Denn für die ist der Massen-Einsatz von Gift für ihre
Art des Wirtschaftens enorm wichtig.
Der Bayernpartei-Vorsitzende Florian Weber: "Erstaunlich, was
plötzlich möglich ist. Da stimmt der deutsche Landwirtschaftsminister
auf einmal im Alleingang einer hochumstrittenen Regelung zu. Obwohl
er nur noch geschäftsführend im Amt ist und ohne jede politische
Debatte. Entgegen der bisherigen Vorgehensweise.
Dass diese Entschlusskraft ausgerechnet bei einem Thema zu Tage
tritt, das für die bundesdeutsche chemische Industrie enorm wichtig
ist - übernimmt doch der Chemie-Riese Bayer gerade den Hersteller von
Glyphosat, Monsanto - ist bezeichnend. Da müssen dann eben die in den
Augen der Lobbyisten "kleinen" Probleme, wie etwa das Insektensterben
und die Biodiversität hinten an stehen.
Wir fordern die zuständigen einheimischen Stellen auf, diesen
Irrsinnsbeschluss zu unterlaufen und ihren Spielraum so weit als
möglich zu nutzen, damit dieser Giftcocktail nicht mehr auf
bayerische und deutsche Felder ausgebracht werden kann. Damit auch
für zukünftige Generationen die Schönheit unserer Heimat erhalten
bleibt."
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Harold Amann, Landespressesprecher
Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313,
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Datum: 28.11.2017 - 11:22 Uhr
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