Rheinische Post: Gaulands Hetze
Kommentar Von Michael Bröcker
ID: 1616649
für die AfD. Man tut auch ganz gut daran, die Äußerungen mancher
Funktionäre nicht mit der gleichen Aggressivität zu kommentieren, wie
diese zum Beispiel über Muslime sprechen. Dass der AfD-Vorsitzende
Alexander Gauland nun aber die NS-Zeit im Kontext der deutschen
Geschichte als "Vogelschiss" verharmlost und den millionenfachen Mord
durch Deutsche kleinredet und sprachlich verächtlich macht, ist
allerdings eine widerliche Grenzüberschreitung. Ist das schon
Volksverhetzung im juristischen Sinne? Ähnlich wie sein Parteikumpel
Björn Höcke, der eine erinnerungspolitische 180-Grad-Wende in
Deutschland forderte, hat Gauland nicht verstanden, dass die NS-Zeit
keine Episode war. Sie war ein einmaliger Zivilisationsbruch. Die
Erinnerung an das Verbrechen und die Lehre daraus - "Nie wieder" -
können nicht präsent genug sein und müssen sogar wieder stärker ins
Bewusstsein, weil die Zeitzeugen rar werden. Herr Gauland ist kein
moderner Konservativer, kein rechter Intellektueller, wie er gerne
verbreiten lässt. Herr Gauland ist ein plumper Hassprediger und
Hetzer. Mehr nicht.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.06.2018 - 19:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1616649
Anzahl Zeichen: 1463
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 378 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Gaulands Hetze
Kommentar Von Michael Bröcker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Parlament in der Pflicht Kommentar Von Birgit Marschall ...
Mindestens 1200 Asylanträge soll die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zwischen 2013 und 2016 gegen alle Regeln positiv beschieden haben. Zu vermuten ist, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist angesichts von fast 600.000 Asylanträgen, die sich im Herbst
Rheinische Post: Universitäten müssen mehr Lehrer ausbilden Kommentar Von Kirsten Bialdiga ...
Dass es in Deutschland erneut einen eklatanten Lehrermangel gibt, ist nicht nachvollziehbar. Schließlich sind die steigenden Geburtenzahlen und der jetzt daraus folgende Mehrbedarf an Lehrern mit einer Vorlaufzeit von sechs Jahren bekannt. Fehlende Voraussicht in der Schulpolitik ist aber nur ei
Neue Westfälische (Bielefeld): Verdächtige wegen zu langer Verfahren freigelassen Das erschüttert unser Vertrauen Martin Fröhlich ...
Genau 737.873 - das ist die Zahl der Menschen, die im Jahr 2016 in Deutschland von einem Gericht wegen einer Straftat oder eines Vergehens verurteilt wurden. Da wirkt die Zahl von 41 Tatverdächtigen, die wegen zu langer Strafverfahren aus der U-Haft entlassen werden mussten, mickrig. Selbst die
Neue Westfälische (Bielefeld): Kanzlerin antwortet auf EU-Pläne des französischen Präsidenten Merkel traut sich - endlich! Thomas Seim ...
Sieh an, da gibt es nun offenbar doch endlich Bewegung im Kanzleramt. Verzichten wir also kurz auf die Rüge dafür, dass Merkel sich sehr lange Zeit genommen hat, um auf die Herausforderungen des französischen Präsidenten zu reagieren und nehmen wir ihr nicht übel, dass sie dies per Intervie




