Erich Kästner-Realschule, Brühl und das Seniorenzentrum Sankt Elisabeth aus Bornheim-Merten starten mit einer KURS-Lernpartnerschaft
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?Im Rahmen der Erweiterung unseres Schulprogramms hat das Seniorenzentrum Sankt Elisabeth für unsere Schülerinnen und Schüler vielseitige Angebote gemacht,? freut sich Schulleiterin Inge Müller-Costard. ?Im Rahmen unterschiedlicher Projekte werden sie zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums sowohl fachlich als auch im Hinblick auf die Berufsorientierung vielfältige Erfahrungen und Eindrücke sammeln können. Schülerinnen und Schüler gewinnen dadurch einen Einblick in die Lebenswelt älterer Menschen, der für ihre persönliche Entwicklung, auch im Hinblick auf die Stärkung ihrer Sozialkompetenzen wichtig ist. Für diese Möglichkeiten von personeller und fachkundiger Unterstützung sind wir sehr dankbar.?
Ihre Zusammenarbeit starteten die Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner-Realschule und die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Sankt Elisabeth mit dem Projekt ?Heimat ist für mich?!?, wobei der Begriff aus der Sicht von damals, heute und für die Zukunft beleuchtet wurde. Einen Tag lag tauschte man sich aus, hörte zu und aß gemeinsam zu Mittag. ?Zuerst hatte ich gar keine Lust auf diesen Tag?, so eine der Schülerinnen der zehnten Klasse, ?aber es sind tolle Sachen entstanden und die Arbeit mit den Menschen hier hat mich echt beeindruckt.? Die Ergebnisse wurden in Form von Gedichten, Filmbeiträgen und Tonaufnahmen dokumentiert und während der Feierstunde zur Ratifizierung der Lernpartnerschaft präsentiert.
Die KURS-Urkunden übergaben Frau Marianne Spille, Dezernentin der Bezirksregierung Köln und Dario Thomas von der IHK Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam und waren sich einig: ?Berufs-und Studienorientierung beginnt in der Schule und ist ein lebenslanger Prozess.?
Frau Spille fügte hinzu: ?Mit KAoA haben wir in den letzten Jahren für alle Schulformen einen Rahmen geschaffen, der das Ziel schulischer Ausbildung, nämlich auf Beruf bzw. Studium vorzubereiten, nachhaltig prägen soll. Mit den Lernpartnerschaften stellt KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) frühzeitig den Kontakt zu der Welt außerhalb von Schule her.? Dario Thomas ergänzt aus dem Blickwinkel der Industrie- und Handelskammer. ?Wir sehen, dass Menschen mit Mitte 40 noch mal ?Was Eigenes? machen wollen oder wie viele Betriebe keine Nachfolger finden. Fachkräftesicherung würde natürlich leichter mit einer Stellenausschreibung und einer sofortigen Besetzung enden. Das wird jedoch von Jahr zu Jahr schwieriger. Dem demografischen Wandel folgen die Vollbeschäftigung und der Fachkräftemangel und dadurch volkswirtschaftlicher Schaden. Das geht uns alle an. Wir setzen auf Schule Wirtschaft Projekte zu denen die Berufsfelderkundung der Schüler ab Klasse 8, TuWaS und KURS Partnerschaften aber auch der Arbeitskreis Schule Wirtschaft für Studien- und Berufswahlkoordinatoren aller Schulformen gehören. Nicht jeder interessiert sich für Berufe aber für ALLE geht es um die Zukunft und zwar jetzt und jeden Tag aufs Neue. Den Betrieben, denen gute Bewerber fehlen, fehlt bestimmt auch eine KURS Partnerschaft. Herzlichen Glückwunsch im Namen aller Kammermitglieder für Ihr Engagement.?
Über KURS:
KURS ist eine Initiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln. KURS-Basisbüros, angesiedelt bei den elf Schulämtern im Regierungsbezirk Köln, unterstützen interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften.
Diese KURS-Lernpartnerschaft wird durch das KURS-Basisbüro mit Sitz im Schulamt des Rhein-Erft-Kreises in Bergheim begleitet.
Weitere Informationen zu KURS und den bestehenden Partnerschaften finden Sie im Internet unter www.kurs-koeln.de.
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Datum: 14.06.2018 - 13:15 Uhr
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