Stuttgarter Zeitung: Zweierlei Einwanderung / Unverzichtbar wäre ein Einwanderungsgesetz - auch wenn es nur wenig zu regeln gibt.
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Eingangspforten zum deutschen Arbeitsmarkt und zu einem Leben in der
Bundesrepublik eröffnet. Allerdings profitiert davon im Wesentlichen
nur eine Elite von Ausländern: Akademiker mit einem Hochschuldiplom.
Für viele andere ist der Weg zu einem Job in Deutschland versperrt -
und wenn es doch einen geben sollte, dann gleicht der Zugang einem
Labyrinth, dessen Gänge mit bürokratischen Hürden verstellt sind.
Hier könnte ein Einwanderungsgesetz seinen Nutzwert entfalten. Dazu
bedürfte es keiner Revolution, bloß einer Art Flurbereinigung im
Paragrafendschungel. Hilfreich wäre, die einschlägigen Vorschriften
zu vereinfachen und übersichtlich zu sortieren, einige Auflagen zu
überdenken. Ein Einwanderungsgesetz könnte Fachkräften, an denen es
in Deutschland mangelt, einen schnelleren und weniger komplizierten
Weg zu Arbeitsplätzen verschaffen, für die es bei uns keine Bewerber
gibt.
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Datum: 15.07.2018 - 19:57 Uhr
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