WAZ: Grünen-Chef: "Viele NRW-Schulen stecken noch im 20. Jahrhundert"
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Schulen in NRW Kinder nicht gut auf die Welt und den Arbeitsmarkt der
Zukunft vor. "Unsere Schulen sind noch an zu vielen Stellen im 20.
Jahrhundert stecken geblieben", sagte Banaszak der in Essen
erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Freitagsausgaben). Es reiche nicht, die Schulen mit moderner Technik
auszustatten. "Nicht nur die Geräte müssen sich ändern, sondern auch
die Inhalte. Schulen müssen auf das Leben in einer globalisierten,
digitalisierten Welt und ein verändertes Berufsleben vorbereiten: auf
das gemeinschaftliche Arbeiten in Teams, auf weltweite Kommunikation.
Wir brauchen auch Schulen, die Kulturoffenheit, Akzeptanz und Respekt
für verschiedene Lebensentwürfe vermitteln."
Banaszak stellt auch die Ziffernnoten in Frage. Er nennt sie eine
"in Zahlen gegossene Leistungsüberprüfung, die ganze Lebenswege
vorzeichnet". Eine Alternative seien schriftliche Lern- und
Entwicklungs-Feedbacks. Der Duisburger bezweifelt außerdem, dass der
Unterricht in abgeschlossenen Fächer - Geschichte, Mathe, Englisch -
noch zeitgemäß ist.
Nach der Sommerpause wird Banaszak eine Bildungskommission
zusammenrufen, in der Parteimitglieder und externe Experten sitzen.
Sie soll bis zum Frühjahr 2019 Ziele grüner Bildungspolitik in NRW
benennen.
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Datum: 27.07.2018 - 00:00 Uhr
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