Rheinische Post: Renteneintrittsalter verharrt 2017 laut Rentenversicherung bei 64,1 Jahren
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Deutschland lag auch 2017 bei 64,1 Jahren und ist damit gegenüber dem
Vorjahr nicht weiter gestiegen. Das berichtet die Düsseldorfer
"Rheinische Post" (Mittwoch) unter Berufung auf die Deutsche
Rentenversicherung Bund. Bei Männern lag das Eintrittsalter 2017
demnach bei 64,0 Jahren, bei Frauen bei 64,1 Jahren. Es blieb damit
gegenüber 2016 konstant. Wichtiger Grund für die Stagnation des
Renteneintrittsalters war die Einführung der abschlagsfreien Rente
mit 63 Mitte 2014. Sie wirkte dem schrittweisen Anstieg des
gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis 2029 entgegen.
Dagegen war das Renteneintrittsalter in den Vorjahren deutlich
gestiegen. Betrug es im Jahr 2000 noch 62,3 Jahre, so lag es 2017
bei 64,1 Jahren. "Grund für den Anstieg des Renteneintrittsalters
sind insbesondere die Anhebung der Altersgrenzen und das Auslaufen
von zwei vorgezogenen Altersrentenarten", erklärte die
Rentenversicherung. Die vorgezogenen Altersrentenarten konnten in der
Vergangenheit teilweise schon mit 60 Jahren in Anspruch genommen
werden, wie bei der Altersrente für Frauen oder bei der Altersrente
wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit.
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Datum: 31.07.2018 - 12:23 Uhr
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