neues deutschland: BVG-Vorstand reagiert mit eigenem Schreiben auf Brandbrief der Mitarbeiter der Berliner U-Bahn
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hat mit einem eigenen Brief auf den Brandbrief der U-Bahn-Mitarbeiter
aus dieser Woche reagiert. In dem Schreiben, das der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Wochenendausgabe)
vorliegt, bedankt sich der Vorstand um die Vorsitzende Sigrid Evelyn
Nikutta für die »offenen und kritischen Worte«, die in dem Brandbrief
durch die Mitarbeiter der U-Bahn geäußert worden waren. »Seien Sie
versichert, dass der gesamte Vorstand, die Führungskräfte der U-Bahn
und die Berliner Politik sich der Verantwortung für ein hochwertiges
U-Bahn-Angebot bewusst sind«, heißt es in dem Schreiben der
Unternehmensspitze weiter. Um die Kritik der Mitarbeiter zu
besprechen, schlägt der Vorstand den Personalräten der Sparten
»VBU-Verkehr«, »VBU-Fahrzeuge«, und dem »Bereich U-Bahn« vor, sich am
kommenden Dienstag zu einem Krisengespräch zu treffen. Den von den
Mitarbeitern kritisierten Mangel beim Personal und U-Bahn-Waggons
wollen die BVG-Chefs mit einer Investitionsoffensive begegnen: »Die
notwendigen Investitionen haben wir gemeinsam mit der Politik
angestoßen, zum Beispiel durch das Programm Zukunftssichere
Schienenfahrzeugbeschaffung (ZSFB).« Außerdem wird in Aussicht
gestellt, dass für die Werkstätten mehr Mitarbeiter eingestellt
werden. Mit der sukzessiven Zufuhr neuer U-Bahn-Wagen werde sich,
schreibt der BVG-Vorstand, die kritische Fahrzeugverfügbarkeit,
insbesondere im Kleinprofil, in den nächsten Monaten entspannen. Seit
2015 seien 88 Wagen zur Flotte hinzugekommen. Noch bis April 2019
werden weitere 68 Wagen für das Kleinprofil ausgeliefert. Zudem sei
man Dank der Einigung mit Siemens in der Lage, weiterer U-Bahnzüge
des Typs IK für das Großprofil zu beschaffen. Wie »nd« in dieser
Woche exklusiv berichtet hatte, sehen die Mitarbeiter die Zukunft der
U-Bahn in der wachsenden Stadt Berlin gefährdet.
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Datum: 17.08.2018 - 11:46 Uhr
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