iGZ-Hauptgeschäftsführer kritisiert Bewertung der Partei "Die Linke" / Stolz: Aktuelle E

iGZ-Hauptgeschäftsführer kritisiert Bewertung der Partei "Die Linke" / Stolz: Aktuelle Entwicklungen nicht verzerrt darstellen

ID: 1648199
(ots) - In ihrer regelmäßigen "Kleinen Anfrage" erkundigte
sich die Fraktion "Die Linke" auch in diesem Jahr wieder bei der
Bundesregierung nach den aktuellen Entwicklungen in der
Zeitarbeitsbranche. "Um die Antworten nebst Zahlenwerk korrekt und
fair beurteilen zu können, muss man die Besonderheiten der Branche
schon etwas genauer kennen", erklärt Werner Stolz,
Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher
Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Ausdrücklich weist schon die Bundesregierung in ihrer Antwort
darauf hin, dass bei der Bewertung der Ergebnisse die
"produktivitäts- und entgeltrelevanten Merkmale" der
Zeitarbeitskräfte berücksichtigt werden müssen. Das seien zum
Beispiel die geringere Qualifikation und Berufserfahrung und der hohe
Anteil an Helfertätigkeiten. Fast jede vierte Zeitarbeitskraft sei
beispielsweise in der Lagerwirtschaft tätig. "Diese Fakten blendet
die Linke in ihrer Bewertung jedoch ständig aus, weil sie ihr
ideologisches Zerrbild von der Branche in Frage stellt", kritisiert
Stolz.

Um die Lohnunterschiede zwischen Zeitarbeitskräften und
Stammbeschäftigten zu untersuchen, mache ein einfacher
Querschnittsvergleich einfach keinen Sinn. "Das liegt auch an der
Struktur unserer Tarifverträge", erläutert Stolz. Denn die
Branchenzuschläge regeln eine stufenweise Angleichung der Entgelte
nach Dauer der Beschäftigung. Man könne also nicht den Neueinsteiger
mit dem vergleichen, der seit 20 Jahren im Betrieb beschäftigt sei.
"Dass der durchschnittliche Verdienst der Zeitarbeitskräfte dann
geringer liegt, ist völlig logisch."

Völlig außer Acht gelassen werde auch die Tatsache, dass ein
Zeitarbeitsverhältnis bereits eine vollwertige,
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sei, kritisiert der
iGZ-Hauptgeschäftsführer. Und die Integrationserfolge der Zeitarbeit


seien statistisch unbestritten: "Es gibt weder eine Branche, die mehr
ehemals Arbeitslose integriert, noch eine Branche, die mehr
Geflüchtete in Arbeit bringt", erläutert Stolz. Gerade auch für diese
Menschen sei Zeitarbeit ein gute Wahl und nicht zweitklassig. Was
sich zudem klar sagen lasse: "Wenn jemand länger als neun Monate als
Zeitarbeitskraft beschäftigt war, hat er anschließend wesentlich
bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als bei einer kürzeren
Beschäftigung." Etwa drei Viertel derer, die länger als neun Monate
in Zeitarbeit waren, waren auch noch 90 Tage nach Ende des
Beschäftigungsverhältnisses in Lohn und Brot. "Dabei macht es keinen
Unterschied, ob die Beschäftigten länger als neun Monate oder länger
als zwei Jahre in Zeitarbeit waren", erläutert Stolz.

Statistisch steige mit der Dauer des Zeitarbeitsverhältnisses
zudem die Wahrscheinlichkeit, eine Beschäftigung außerhalb der
Zeitarbeit zu finden. "Hier spielt der Klebeeffekt, also die
Übernahme durch das Kundenunternehmen, vermutlich eine sehr große
Rolle", so Stolz.



Pressekontakt:
Wolfram Linke, 0251/32262-152, linke@ig-zeitarbeit.de
Maren Letterhaus, 0251/32262-153, letterhaus@ig-zeitarbeit.de
Svanja Broders, 0251/32262-150, broders@ig-zeitarbeit.de

Original-Content von: iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V., übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  GRP Rainer Rechtsanwälte: Erfahrungsbericht zur Abberufung des Geschäftsführers aus wichtigem Grund Bessere Bildung durch Aufhebung des Kooperationsverbotes
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.09.2018 - 10:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1648199
Anzahl Zeichen: 3603

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Münster



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 364 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"iGZ-Hauptgeschäftsführer kritisiert Bewertung der Partei "Die Linke" / Stolz: Aktuelle Entwicklungen nicht verzerrt darstellen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Zeitarbeit: ein kraftvoller Motor für die nachhaltige Arbeitsmarktintegration ...
Anlässlich ihrer Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung „Jetzt in den Job: Integration in Arbeit lohnt sich!“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der Bundesagentur für Arbeit, von kommunalen Spitzenverbänden, Unternehmen, Spitzenverbänden der Wirtschaft und Gewerkschaften erk

Inflationsausgleichsprämie für Zeitarbeitskräfte in der M+E-Industrie ...
Vollzeitbeschäftigte Zeitarbeitnehmer erhalten für Zeiten des Einsatzes in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie zusätzlich zum Arbeitslohn eine gemäß § 3 Nr. 11c EStG steuer- und sozialversicherungsfreie Inflationsausgleichsprämie von bis zu 2.300 Euro. Darauf einigten sich jetzt die Ve

Bundesarbeitsgericht bestätigt Gesamtschutz in der Zeitarbeitsbranche ...
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat am 31. Mai in Erfurt (Az. 5 AZR 143/19) entschieden, dass der Gesamtschutz für Zeitarbeitskräfte in Deutschland gewährleistet ist und die Revision der Klägerin zurückgewiesen. Dazu äußert sich die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) des Bundesarbeitgeb


Weitere Mitteilungen von iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.


GRP Rainer Rechtsanwälte: Erfahrungsbericht zur Abberufung des Geschäftsführers aus wichtigem Grund ...
Als wichtigstes Beschlussorgan einer GmbH kann die Gesellschafterversammlung den Gesellschafter-Geschäftsführer aus wichtigem Grund abberufen. In jeder GmbH kann es zu Streitigkeiten unter den Gesellschaftern kommen. Lassen sich die Meinungsverschiedenheiten nicht mehr kitten, kommt es nach ein

Rheinische Post: Immer mehr Patienten nutzen lautÄrzte-Vereinigung den Terminservice, doch jeder siebte schwänzt Termin ...
Immer mehr Kassenpatienten nutzen die Terminservice-Stellen. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein vermittelte im Jahr 2017 gut 15.000 Termine und im ersten Halbjahr 2018 bereits rund 10.000 Termine, sagte KV-Chef Frank Bergmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag).

Rheinische Post: Seehofer plant neuen Messengerdienst für alle Sicherheitsbehörden des Bundes ...
Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich für die Einführung eines einheitlichen Smartphone-Messengerdienstes für alle Sicherheitsbehörden des Bundes ausgesprochen. "Ein sicherer, plattformunabhängiger und behördenübergreifender Messengerdienst für die Sicherheitsbehörden ist sinn

Rheinische Post: Union attackiert Rentenpläne von Finanzminister Scholz ...
Vor dem Auftakt der Haushaltsdebatte im Bundestag hat die Unionsfraktion scharfe Kritik an den Rentenplänen von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) geübt. "Wenn wir das umsetzen, was Olaf Scholz vorschwebt, nämlich die langfristige Stabilisierung des Rentenniveaus auch über 2025 hinaus, ge


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z