Bayernpartei: Echte Dialektförderung statt Alibi-Politik!
ID: 1649612
bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder nach einer Förderung der
bayerischen Dialekte an Realschulen und Gymnasien als Plagiat und
unglaubwürdigen Wahlkampf-Gag.
Am vergangenen Dienstag verkündete Ministerpräsident Markus Söder,
eine Initiative für Dialekte und Mundarten an bayerischen Realschulen
und Gymnasien starten zu wollen. Hubert Dorn, Generalsekretär und
kulturpolitischer Sprecher der Bayernpartei, kritisiert: "Fünf Wochen
vor der Wahl entdeckt die Regierungspartei spontan ihre Liebe zu den
bayerischen Sprachen. Die letzten fünf Jahre hat man sich bei der CSU
hingegen um unsere Heimatsprachen keine Gedanken gemacht. Man hat
sich dort nicht einmal darum bemüht, dem Bayerischen den rechtlichen
Status einer bedrohten Sprache zu verleihen".
Dorn sieht in Söders Vorstoß weniger eine neue kulturpolitische
Stoßrichtung, als einen weiteren Wahlkampf-Gag: "Nach
Wiedereinführung der Grenzpolizei und des Bayerischen Obersten
Landesgerichts übernimmt Söder nun eine weitere langjährige Forderung
der Bayernpartei. Aber wie auch die Grenzpolizei wird Söders
Dialektinitiative wirkungslos bleiben. Eine Aufnahme der Dialekte in
den Lehrplan der 8. Klassen an Gymnasien und Realschulen ist nicht
mehr als ein schlechter Witz".
"Um unsere bayerischen Heimatsprachen vor dem Aussterben zu
retten, müssen sie Kindern bereits im Kindergartenalter vermittelt
werden. Deshalb fordert die Bayernpartei in allen Schularten und
Jahrgangsstufen verbindliche Quoten für bayerische Lieder, Gedichte
und Autoren wie Graf, Thoma, Christ oder Meier. Darüber hinaus müssen
alle Lehrkräfte verpflichtende Sprachkurse besuchen, die sie für die
Besonderheiten des Bairischen, Fränkischen und Schwäbischen
sensiblisieren. Die Pflege der jeweiligen regionalen Sprache muss
endlich als ein elementares Bildungsziel in die Lehrpläne aller
Schularten aufgenommen werden," so fasst Dorn die sprachpolitischen
Forderungen der Bayernpartei zusammen.
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Datum: 14.09.2018 - 08:23 Uhr
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