Rheinische Post: Volkswagen und Daimler legen allein 5,6 Millionen Software-Updates vor
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Dieselskandals haben allein Volkswagen und Daimler insgesamt 5,6
Millionen Software-Updates beim Kraftfahrtbundesamt vorgelegt. Das
geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine
Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Dienstag) vorliegt. Demnach entfiel der
Löwenanteil mit 4,3 Millionen und 1,3 Millionen Updates auf die
Wolfsburger und die Stuttgarter. Dahinter folgen BMW mit 300.000 und
Ford mit 110.000 Updates. Opel (90.000), Mazda (78.000), Fiat
(55.000) und Renault (51.000) rangieren im Mittelfeld, deutlich
weniger Updates haben Jeep (21.000), Dacia (16.000), Subaru (8.000),
Suzuki (6.000) und Alfa Romeo (4.000) angemeldet. Der Sprecher für
Verkehrspolitik der Grünen-Fraktion, Stephan Kühn, nahm diese Zahlen
zum Anlass für Kritik. "Die 6,3 Millionen Software-Updates für
Diesel-Pkw sind keine Erfolgsmeldung", sagte Kühn. Dass nun eine
Million Autos zusätzlich umgerüstet werden, zeige die ganze Dimension
des Abgasskandals. "Diese Millionen von schmutzigen Pkw machen klar,
dass die Bundesregierung besser von Anfang an auf
Hardware-Nachrüstungen gesetzt hätte, anstatt viele Jahre zu
vertrödeln", sagte Kühn.
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Datum: 18.09.2018 - 00:00 Uhr
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