ULA: Versprechen halten - Soli vollständig abbauen / Dr. Roland Leroux: Sonderopfer für Leistungsträger entbehren jeder Legitimation
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Führungskräfteverbände ULA begrüßt den Vorstoß von
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für einen
vollständigen Abbau des Solidaritätszuschlages. In die gleiche
richtige Richtung weist der von der FDP-Bundestagsfraktion
eingebrachte Gesetzentwurf zur vollständigen Aufhebung des
Solidaritätszuschlages ab dem Jahr 2020. Deutschlands Führungskräfte
hatten sich bereits mehrfach gegen die bisherigen Pläne der Großen
Koalition gewandt, entsprechend des Koalitionsvertrages
gutverdienende Bürger von einem Abschmelzen des
Solidaritätszuschlages auszunehmen.
ULA-Präsident Roland Leroux: "Mit dem progressiv verlaufenden
Einkommenssteuertarif verfügt der Fiskus über ein gerechtes und
verfassungsfestes Mittel, um die starken Schultern in unserer
Gesellschaft entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu besteuern."
Gerade die Leistungsträger und auch die Unternehmen haben die
größten Lasten zur Finanzierung der deutschen Einheit klaglos aus
Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen übernommen. "Diese
Leistungsbereitschaft im Nachhinein zu bestrafen, wäre nicht
vermittelbar. Die aktuellen Vorstöße von CDU und FDP kommen daher zur
richtigen Zeit", mahnt Leroux.
Die ULA ist die Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände.
Als Dachverband mit sechzehn Mitgliedsverbänden ist sie das
politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. Sie
vertritt deren Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und
Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament sowohl in Berlin
als auch in Brüssel.
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Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände
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Datum: 11.10.2018 - 15:49 Uhr
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