Mitteldeutsche Zeitung: zur Asyl

Mitteldeutsche Zeitung: zur Asyl

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(ots) - Was man hat erahnen können, tritt mit größerer Wucht
als erwartet ein - das politische Erbe Angela Merkels wird abgeräumt,
noch während sie im Amt ist. Erst heute sieht man deshalb auch so
richtig, welche Leistung Merkels es war, die Christlich-Demokratische
Union überhaupt auf ihren Pfad der Mitte gebracht und dort gehalten
zu haben. Über die Stabilität der Großen Koalition sagt die neueste
Volte des CDU-internen Wahlkampfes nichts Gutes. Zwar hat Friedrich
Merz in der erwähnten ARD-Sendung alles getan, um den Eindruck zu
vermeiden, er sei ein Merkel-Kritiker. Der Übergang von ihr zu ihm
soll, wenn es denn dazu kommt, nicht - wie man heute sagt - allzu
disruptiv wirken, sondern geordnet und harmonisch. Ohnehin wäre der
Weg zu einer neuen Regierung ohne Merkel steinig und kompliziert.



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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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Datum: 22.11.2018 - 19:18 Uhr
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