Bayernpartei: Kein Abschaffen der Zeitumstellung - Kommunikations-Desaster für die Brüsseler Eurokraten
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Das Ende der ungeliebten und nutzlosen Zeitumstellungen im Frühjahr
und Herbst soll nicht schon im nächsten Jahr kommen. Damit erweist
sich, dass EU-Kommissions-Chef Juncker den Mund reichlich voll
genommen hatte, als er deren Ende bereits 2019 versprach.
Für die Bayernpartei ist das ein erneutes Kommunikations-Desaster
für die Brüsseler Eurokraten. Der Spitzenkandidat der Bayernpartei
zur anstehenden Europawahl, Florian Weber, merkte deswegen auch an:
"Die derzeitige Bürokraten-EU braucht sich doch über ihr zunehmend
schlechtes Image in immer weiteren Kreisen der Bevölkerung nicht
wundern.
Eine mit viel Trara angekündigte Online-Abstimmung brachte ein -
zugegeben nicht repräsentatives aber eindeutiges - Ergebnis, dass die
Mehrheit diese dauernden Umstellungen als belastend empfindet und sie
nicht will. Danach sagte Juncker in einem seiner lichteren Momente:
"Die Menschen wollen das, wir machen das" - und jetzt ist alles
wieder einmal auf den St.-Nimmerleins-Tag verschoben.
Bei den EU-Bürgern verstärkt sich doch der Eindruck immer mehr,
dass ihre Interessen kaum Berücksichtigung finden. Erstaunlich, dass
sich die EU bei Verboten und Regulierungen immer sehr schnell einigt,
bei einer solchen Lappalie aber nicht. Das in Sonntagsreden so gerne
angepriesene "Friedensprojekt EU" ist zu einem bürokratischen Monster
verkommen, das an seinem eigenen Gewicht zu ersticken droht."
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Datum: 04.12.2018 - 14:11 Uhr
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