AG Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
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AG Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Internationaler Frauentag: Frauen staerken - Entwicklung voranbringen
Anlaesslich des Internationalen Frauentags am 8. Maerz erklaeren die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der SPD-Bundestagsfraktion Baerbel Kofler und die zustaendige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Karin Roth:
Die Gleichberechtigung von Frauen und Maennern ist nicht nur sozial wuenschenswert. Sie ist eine zentrale Saeule im Kampf gegen den Hunger und Armut. Der Gleichberechtigung der Geschlechter bei der Armuts- und Hungerbekaempfung kommt eine Schluesselrolle zu. Die SPD-Bundestagsfraktion hat erkannt: Wir muessen Frauen staerken, um Entwicklung in den aermsten Laendern voranzubringen. Als einzige Fraktion hat die SPD in die Haushaltsberatungen eine eigene Zielgroesse fuer Gender eingebracht, um der Schluesselrolle der Gleichberechtigung von Frauen und Maennern gerecht zu werden.
Laenderstudien des Internationalen Forschungsinstituts zur Ernaehrungspolitik (IFPRI) zeigen: Armut und Hunger sind in den Laendern am meisten verbreitet, in denen Frauen geringen Zugang zu Bildung haben. Auch ein Vergleich der Daten des Welthungerindex (WHI) 2009 mit den Erhebungen des Global Gender Gap Indexes 2008 zeigt deutlich, dass eine Auseinandersetzung mit Gleichstellungsfragen bei der Hungerbekaempfung unerlaesslich ist. Am auffaelligsten ist der Zusammenhang von Armut und Gleichstellung im Bereich Bildung: In Laendern, in denen nach Angaben des WHI Hunger verbreitet ist, haben Frauen laut dem Gender Gap Index nur geringen Zugang zu Bildung. Ein solcher Zusammenhang laesst sich auch fuer den Bereich Gesundheit feststellen. Die Schlussfolgerung liegt nahe:
Massnahmen zur Beseitigung der Benachteiligung von Frauen sind elementar, um Armut und Hunger wirkungsvoll zu bekaempfen.
Gesunde und gut ernaehrte Frauen haben nicht nur selbst eine hoehere Lebensqualitaet, auch ihren Kindern geht es besser.
Deshalb sind Massnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und der Ernaehrung unerlaesslich. Deshalb muss die Bundesregierung zum Erreichen der Milleniumsziele ihre Zusage, die ODA-Quote, also den Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttonationaleinkommen, in diesem Jahr auf 0,51 Prozent und bis ins Jahr 2015 auf 0,7 Prozent zu erhoehen, einhalten. Dazu gibt es keine Alternative.
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Datum: 05.03.2010 - 13:04 Uhr
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