Pfeiffer/von Stetten: Standort Deutschland zukunftsfest machen
ID: 1692012
Am heutigen Mittwoch stellt die Bundesregierung ihren diesjährigen
Jahreswirtschaftsbericht vor. Darin geht sie von einem
Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent für dieses Jahr aus. Hierzu
erklären der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Joachim Pfeiffer, und der Vorsitzende des
Parlamentskreises Mittelstand, Christian Freiherr von Stetten:
Joachim Pfeiffer: "Es ist erfreulich, dass die deutsche Wirtschaft
auch in diesem Jahr auf Wachstumskurs bleibt, auch wenn sich die
Aussichten gegenüber den Prognosen des Vorjahres eingetrübt haben.
Der Boom am Arbeitsmarkt hält an, die Nettolöhne sollen deutlich
steigen. Das zeigt: Das Wachstum kommt bei den Bürgern an. Angesichts
des schwierigeren wirtschaftlichen Umfelds gilt es aber, das Land
zukunftsfest zu machen. Das Credo muss lauten: Entlasten statt
belasten. Steuersenkungen, weniger Bürokratie, ein markt- und
wettbewerbsgetriebener Neustart der Energiewende, die steuerliche
Forschungsförderung und das Vorantreiben der Digitalisierung gehören
ganz oben auf die Agenda.
Mit Blick auf die Vorschläge der Kommission "Wachstum,
Strukturwandel und Beschäftigung" ist insbesondere darauf zu achten,
dass die Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit des
Industriestandortes nicht gefährdet werden und die Finanzierung
gesichert wird, ohne die schwarze Null in Frage zu stellen. Hierzu
bedarf es noch intensiver Beratungen."
Christian Freiherr von Stetten: "Die nach unten korrigierten
Wachstumsprognosen zeigen, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung
der letzten Jahre verlangsamt. Das schwierige internationale Umfeld
mit BREXIT, Diskussionen um Schutzzölle und zunehmenden politischen
Konflikten macht gerade unseren exportorientierten
Familienunternehmen und mittelständischen Betrieben zu schaffen. Es
gilt daher zügig die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zu
verbessern, um Wachstumsimpulse zu setzen. Ganz oben auf der Agenda
steht dabei die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags,
der für Mittelständler wie Handwerker und Dienstleister aber auch
Freiberufler Teil der Unternehmenssteuer ist. Es geht also nicht um
Superreiche, sondern um diejenigen, die in Deutschland Arbeitsplätze
schaffen und junge Leute ausbilden. Diese jetzt zu entlasten, wäre
ein wichtiges wirtschaftspolitisches Signal und zugleich ein Beitrag
dazu, politisches Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Denn wir
würden das Versprechen, den Soli nach dem Auslaufen des Solidarpakts
wieder abzuschaffen, auch erfüllen."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.01.2019 - 13:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1692012
Anzahl Zeichen: 3230
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 464 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Pfeiffer/von Stetten: Standort Deutschland zukunftsfest machen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Technologieoffen, bezahlbar und klimafreundlich: Bundestag beschließt Gebäudemodernisierungsgesetz Am heutigen Freitag beschließt der Deutsche Bundestag das Gebäudemodernisierungsgesetz. Dazu erklären die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sepp Müller und Stephan
Opfer von E-Scooter-Unfällen gestärkt ...
Bessere Absicherung und Schadensersatz Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag den Gesetzentwurf zur Haftung bei Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen im Straßenverkehr beschlossen (BT-Drs. 21/5871). Dazu erklären die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfrakti
Opfer von E-Scooter-Unfällen gestärkt ...
Bessere Absicherung und Schadensersatz Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag den Gesetzentwurf zur Haftung bei Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen im Straßenverkehr beschlossen (BT-Drs. 21/5871). Dazu erklären die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfrakti
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Winkelmeier-Becker: Beim Pakt für den Rechtsstaat müssen alle an einem Strang ziehen ...
Der Rechtsstaat muss schlagkräftig sein Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 31. Januar 2019 wird der Pakt für den Rechtsstaat beraten. Dazu erklärt die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Elisabeth Winkelmeier-Becker: "Der
BVR zum Jahreswirtschaftsbericht: Bundesregierung sollte durch Steuerpolitik Wachstumsabschwächung entgegenwirken ...
Aus Sicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist es nachvollziehbar, dass die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für Deutschland 2019 in ihrem heute veröffentlichten Jahreswirtschaftsbericht deutlich nach unten korrigiert hat. "Die anhaltend hohen
Stiftung EVZübernimmt Teil des Bundesprogramms "Jugend erinnert" / Förderung internationaler Projekte der Erinnerungskultur für junge Menschen (FOTO) ...
Auf Initiative der Bundesregierung startet heute das Programm "Jugend erinnert". Teil des Programms sind historisch-politische Bildungsprojekte und internationale Jugendbegegnungen, die von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) umgesetzt werden. Ziel
Zwischenbilanz Konzertierte Aktion Pflege: DRK-Präsidentin Hasselfeldt vermisst Anschubfinanzierung für Pflegeschulen ...
Zur heutigen Zwischenbilanz der Konzertierten Aktion Pflege gibt die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, folgende Erklärung ab: "Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Konzertierte Aktion Pflege als wichtige Maßna




