C02-Bilanz: Von der Quelle bis zum Rad
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Weitgehend treibhausgasneutral bis 2050 ? so sieht es der Klimaschutzplan der Bundesrepublik vor. Unter Verwendung fossiler Kraftstoffe sind diese Ziele im Verkehrssektor voraussichtlich nicht zu erreichen. Der ?Arbeitskreis Kraftstoffe? der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) hat unter Mitwirkung relevanter Partner u.a. aus Automobil-, Mineralöl-, Chemie- und Zulieferindustrie sowie eines Energieversorgers Mobilitätsszenarien verglichen und bewertet.
Ausgangspunkt ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Antriebssysteme entlang der gesamten Energiekette, der sogenannten Well-to-Wheel-Bilanz (von der Quelle bis zum Rad). Die Macher des Motorenkongresses plädieren sogar dafür, diese Betrachtung noch weiter auszudehnen auf ?Cradle-to-grave? (von der Wiege bis zur Bahre).
Ergebnisse der Studie
Für die Studie ?Optionen zur Defossilisierung des Transportsektors? wurden ausschließlich Szenarien einbezogen, die im Jahr 2050 eine völlig CO2-freie Mobilität ermöglichen und deren Energiebedarf ausschließlich aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann, die realistisch erschließbar sind, wie beispielsweise Sonnen- und Windenergie. So kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass sich stombasierte, synthetische Kraftstoffe (sog. E-Kraftstoffe) und Elektromobilität gegenseitig ergänzen. Sie dienen als notwendige und sinnvolle Unterstützung einer Elektromobilitätsstrategie. Aus technischer Sicht ist die Produktion, Verbreitung und Nutzung nachhaltiger E-Kraftstoffe realisierbar. Für den Erfolg von Energieträgern und Antriebsformen jedoch spielen Kosten und Kundenakzeptanz eine entscheidende Rolle.
Details präsentiert Dr. Ulrich Kramer, Technischer Spezialist Zukunftskraftstoffe, Ford-Werke GmbH, auf dem Internationalen Motorenkongress 2019. In seinem Vortrag am 26. Februar 2019 fasst er Annahmen, Vorgehensweise und wichtigste Ergebnisse der FVV-Studie zusammen.
Der Leitkongress zum Gesamtsystem Verbrennungsmotor, veranstaltet vom VDI Wissensforum und ATZlive, basiert erneut auf drei thematischen Säulen: der Pkw- und Nfz-Motorentechnologie sowie den innovativen alternativen Kraftstoffen. So entsteht eine besondere fachliche und thematische Tiefe. Ziel ist es, das Gesamtsystem Motor in den Fokus zu nehmen und Synergien für die Antriebsentwicklung zu nutzen.
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Datum: 04.02.2019 - 15:34 Uhr
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