Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Prozess gegen Separatisten
ID: 1696174
Aktivisten in Madrid ist ein großes Unglück für Spanien. Der
Staatsanwaltschaft ist es gelungen, den Ermittlungsrichter davon zu
überzeugen, dass das Unabhängigkeitsreferendum in einem Klima der
Gewalt stattfand, für das die Organisatoren verantwortlich waren. Das
ist absurd. Ebenso absurd sind die Einlassungen der Verteidigung, die
den spanischen Staat zum Unrechtsstaat erklären. Die Angeklagten
wussten, dass sie geltendes Recht brachen, als sie das Referendum in
die Wege leiteten. Sie hätten versuchen können, den Rechtsrahmen zu
ändern, was sie nicht taten, weil sie ahnten, dass sie keine Mehrheit
für ihre Pläne finden würden. Stattdessen nahmen sie die Brechstange.
Es war aber keine Brechstange, die sie anderen über den Schädel
gezogen haben. Es war nur eine metaphorische. Und die rechtfertigt
keine 25 Jahre Gefängnis.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 72052424
E-Mail: spaetdienst@stzn.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Original-Content von: Stuttgarter Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.02.2019 - 19:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1696174
Anzahl Zeichen: 1274
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 550 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Prozess gegen Separatisten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
"Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten" ...
Ab Februar 2019 wird mindestens eine kurze knackige 15minütige Folge jeweils am 15.des Monats erscheinen. Der Titel: "Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten. DER Kultur-Podcast aus Wien Rudolfsheim-Fünfhaus". Brigitte Neichl, die ehrenamtliche Leiterin des Museums, ist unter die Pod
Frankfurter Rundschau: Unlösbares Problem ...
Das für Sicherheitsfragen zuständige Bundesinnenministerium jedenfalls hat nicht die Absicht, Huawei vom Aufbau der neuen Mobilfunkgeneration 5G auszuschließen. Stattdessen sollen seine Zulieferungen sicherheitsüberprüft und Huawei wie alle anderen Unternehmen verpflichtet werden, eine Klau
Rheinische Post: Russlands Botschafter warnt vor Rhetorik wie im Kalten Krieg ...
Kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz hat der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, die USA wegen ihrer Vorwürfe gegen Russland scharf kritisiert und vor einem Rückfall in die Rhetorik aus den Zeiten des Kalten Kriegs gewarnt. "Leider erinnert die rhetorische SchÃ
Prof. Bernd Lucke (LKR): Brandbrief an die moderaten Mitglieder der AfD: Wer schweigt, macht sich mitschuldig (FOTO) ...
Vor wenigen Tagen erschien ein Interview, das ich der "Zeit" gab. Darin forderte ich, dass der Verfassungsschutz Teile der AfD beobachten solle. Aufgrund dieser Äußerung habe ich etliche wütende Reaktionen von AfD-Sympathisanten erhalten. Ich weiß nicht, ob Sie diese Wut tei




