Allg. Zeitung Mainz: Neustart / Kommentar von Frank Schmidt-Wyk zum Digitalpakt
ID: 1698611
Helmut Kohls zu zitieren: "Entscheidend ist, was hinten rauskommt."
Eine treffenderes Resümee für das Gezerre zwischen Bund und Ländern
um den Digitalpakt und das glückliche Ende lässt sich schwerlich
finden. Wenn wie erhofft noch in diesem Jahr die ersten Bundesmittel
an die Schulen fließen, werden beinahe drei Jahre seit der
Ankündigung des Digitalpaktes durch die damalige
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) ins Land gegangen sein.
Schwamm drüber, es kann losgehen, endlich. Fünfeinhalb Milliarden
Euro sind eine Summe, mit der sich Sinnvolles anfangen lässt.
Allerdings nur dann, wenn das Geld nicht mit der Gießkanne verteilt,
sondern überlegt und nachhaltig angelegt wird. Allein in Technik zu
investieren wäre zu kurz gesprungen, ohne auch möglichst konkrete
Vorstellungen zu entwickeln, wie ein moderner digitaler Unterricht
aussehen soll. Deshalb ist es richtig, den einzelnen Schulen
beziehungsweise deren kommunalen Trägern pädagogische Konzepte
abzuverlangen, die neben der Lehrplangestaltung auch das Thema
Lehrerfortbildung hinreichend berücksichtigen. Noch etwas sollten
sich die Politiker, die sich gerade für das Zustandekommen des
Digitalpaktes feiern lassen, unbedingt einschärfen: Mit der
einmaligen Ausschüttung von Geldern für die Digitalisierung der
Schulen ist es nicht getan - Investitionen auf diesem Gebiet
verursachen zwangsläufig hohe und dauerhafte Folgekosten, wenn Hard-
und Software intakt und wenigstens halbwegs auf aktuellem Stand
gehalten werden sollen.
Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Zentraler Newsdesk
Telefon: 06131/485946
desk-zentral@vrm.de
Original-Content von: Allgemeine Zeitung Mainz, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.02.2019 - 19:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1698611
Anzahl Zeichen: 1980
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Mainz
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 431 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Neustart / Kommentar von Frank Schmidt-Wyk zum Digitalpakt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &
Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige
Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest
Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz
Frei/Winkelmeier-Becker: Werbung bleibt verboten; Informationszugang wird erleichtert ...
Regierungsentwurf ist ein klassischer Kompromiss Der Deutsche Bundestag wird am heutigen Donnerstag, dem 21. Februar 2019, die Reform des Werbeverbots für Abtreibungen verabschieden. Dazu erklären der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Thorsten Frei, und die rechts- und verbraucherpoli
AfD hat Bundestag offenbar falsche Spenderliste vorgelegt Nach Informationen des "Spiegels" und von "Report Mainz" hat die Partei dem Bundestag offenbar falsche Spendernamenübermi ...
Die AfD hat im Skandal um eine umstrittene Wahlkampfspende aus der Schweiz dem Bundestag offenbar eine zumindest in Teilen falsche Spenderliste übermittelt. Das haben gemeinsame Recherchen des "Spiegels" und des ARD-Politikmagazins "Report Mainz" ergeben. Konkret geht es
Sozialverband SoVD begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Wahlrechtsausschlüssen / SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: ...
"Das Bundesverfassungsgericht hat geurteilt: Menschen mit Behinderungen dürfen nicht von Wahlen ausgeschlossen werden. Damit hat die Bundesregierung nun einen höchstrichterlichen Auftrag, über 81.000 Wählerinnen und Wählern den Gang zur Wahlurne zu ermöglichen. Die Koalition muss jetzt
Haase: Konnexität darf nicht nur ein Wortbeitrag im Koalitionsvertrag sein ...
Bei Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe auch die finanziellen Folgen für die Kommunen berücksichtigen Der Deutsche Bundestag berät am heutigen Donnerstag in erster Lesung einen Antrag der Regierungsfraktionen zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu erklärt der Vo




