Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur ICE-Trasse:
ID: 1707606
sie kämen unter bestimmten Umständen starke Steigungen nicht hinauf.
In den 1990ern waren die Züge noch leichter, entsprechend war anders
geplant worden als heute geplant werden würde. Damit, unter anderem,
erklärt die Bahn den ausbleibenden Güterverkehr auf der Trasse.
Formal ist das korrekt, doch man sollte den Konzern damit nicht davon
kommen lassen. Niemand verlangt, jetzt Tunnel oder Streckenabschnitte
neu zu bauen. Doch die Nachbesserungen, die die Bahn nun ankündigt,
hätten längst erledigt sein können, und zwar vor Eröffnung der
Trasse: Die Technik wird so verändert, dass Züge nicht mehr vor
starken Steigungen anfahren müssen. Warum nicht früher? Die Antwort
lautet: Weil es nicht gewollt war. Weil die Bahn gewaltig unter Druck
stand. Weil der Eröffnungstermin Ende 2017 politisch vorgegeben war
und niemand sich Ärger einhandeln wollte wegen vermeintlicher
Kleinigkeiten. Weil Prestige vor Wirtschaftlichkeit ging. Solange die
Politik sich mit Vorzeigeprojekten des Staatskonzerns Bahn schmücken
will, wird sich daran nichts ändern.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.03.2019 - 18:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1707606
Anzahl Zeichen: 1468
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 614 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur ICE-Trasse:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Klinikkonzern Ameos streitet mit AOK Sachsen-Anhalt um Abrechnungen ...
Der Schweizer Klinikkonzern Ameos kassierte nach Ansicht der AOK Sachsen-Anhalt Geld für Leistungen, die er nicht ausreichend belegt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Konkret geht es um das Klinikum Halberstadt (Landkreis Harz), das 2020 aus Sicht de
Wagenknecht will Überraschungs-Ministerpräsident für Sachsen-Anhalt ...
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
WAZ: NRW-Kommunalministerin: "Olaf Scholz zündelt mit Sprengstoff" ...
NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), weil dieser die Zuweisungen des Bundes an die Kommunen für die Versorgung von Flüchtlingen kürzen möchte. "Es ist schlimm, dass Scholz die Ausgaben für Flüchtlinge kürz
neues deutschland: Berliner Staatssekretärin Sawasan Chebli: Zu oft wird Antisemitismus nicht erkannt ...
Das neu vorgestellte Berliner Landeskonzept zur Prävention gegen Antisemitismus setzt stark auf die Weiterbildung von Lehrkräften. "Um wirksam gegen antisemitisches Mobbing vorzugehen, brauchen die Pädagogen das nötige inhaltliche Rüstzeug", begründete das die Berliner Staatssekre
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Klimaschutzdebatte ...
Die Hoffnung der Bundesregierung, den Streit um den Klimaschutz in eine Expertenkommission auslagern und dort beilegen lassen zu können, scheint sich nicht zu erfüllen. Das Gremium, das Klimalösungen für den in Deutschland so zentralen Verkehrssektor suchen soll, bleibt bis zur letzten Sit
KN: Betrunkene Polizeischüler sollen Jugendliche schikaniert haben ...
Die Polizeischule in Eutin ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Wie das Landespolizeiamt den "Kieler Nachrichten" bestätigte, wird aktuell gegen drei Polizeischüler wegen Körperverletzung ermittelt. Nach Informationen der Zeitung sollen sich die 20, 21 und 24 Jahre alten MÃ




