Rheinische Post: DIHK-Chef warnt nach Londoner Parlamentsentscheidung vor hartem Brexit
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DIHK-Präsident Eric Schweitzer nach der jüngsten Entscheidung des
britischen Unterhauses wieder wahrscheinlicher geworden. "Uns rennt
die Zeit davon. Den deutschen Unternehmen können wir in dieser Phase
nur raten, noch einmal einen Gang hochzuschalten und sich weiter auf
einen harten Brexit vorzubereiten", sagte Schweitzer der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Mittwoch). "In dieser Phase gibt es leider für
niemanden Planungssicherheit. Das gilt für laufende Geschäfte, aber
erst recht für Investitionen", sagte Schweitzer. "Mittlerweile
verlagert nach der jüngsten DIHK-Umfrage zu internationalen
Aktivitäten deutscher Firmen bereits jedes achte Unternehmen
Investitionen von Großbritannien in andere EU-Staaten", sagte der
Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
"Wir müssen jetzt die Nerven behalten. Das sage ich im Interesse der
deutschen Wirtschaft", betonte Schweitzer. "Möglicherweise kommen
jetzt in allerletzter Minute auch noch mal Alternativen zum
Brexit-Weg der britischen Premierministerin auf den Tisch", so
Schweitzer. So biete eine Zollunion die Möglichkeit, die Erhebung von
Grenzabgaben zu vermeiden und die Zollbürokratie für Unternehmen
einigermaßen im Rahmen zu halten. Auch die regulatorische
Zusammenarbeit könne damit besser gewährleistet werden.
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Datum: 26.03.2019 - 11:49 Uhr
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