Mitteldeutsche Zeitung: Früherer Todesstreifen
CDU bremst beim Grünen Band
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die innerdeutsche Grenze könnte sich über den 30. Jahrestag der
Grenzöffnung hinaus verzögern. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Bis zum 9.
November wollte die Landesregierung den einstigen Todesstreifen als
Naturmonument unter Schutz stellen. Die CDU-Landtagsfraktion stellt
das jetzt in Frage. "Wir sehen noch wichtige ungeklärte Punkte. Nach
jetzigem Stand können wir nicht zustimmen", sagte Agrarpolitiker
Bernhard Daldrup der MZ. Die Fraktion will verhindern, dass neue
Naturschutzbereiche entstehen. "Da werden Grundeigentümer kalt
enteignet. Das wollen wir nicht."
Rund zwei Drittel der Flächen am früheren Grenzweg gehören bereits
dem Land oder Umweltschutzverbänden. Das restliche Drittel wird von
privaten Eigentümern oder ihren Pächtern als Ackerland, Grünfläche
oder Wald genutzt. Mit der Einstufung als Nationales Naturmonument
würden für diese Flächen Regeln wie im Naturschutzgebiet gelten.
Dadurch würden sie weniger wert, fürchtet die CDU.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 09.04.2019 - 02:00 Uhr
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