Rheinische Post: Scharrenbach kritisiert Einladung Maaßens zur Düsseldorfer Frauenunion
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Streit wegen eines Termins mit dem früheren
Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen ausgebrochen.
"Angesichts von Bedrohungen gegen Kommunalpolitiker, Verrohung in der
Sprache und anderen Entgleisungen in politischer Auseinandersetzung
jemandem ein Forum zu geben, der anscheinend auf dem rechten Auge
eine Sehschwäche hat, ist für mich nicht akzeptabel", sagte die
NRW-Vorsitzende der CDU-Frauenorganisation und
Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Samstag). Die Idee, Maaßen für den 26.
Juli einzuladen, ging auf die Kreisvorsitzende der
Düsseldorfer Frauenunion, Sylvia Pantel, zurück. Pantel, die für die
CDU auch im Bundestag sitzt, zeigte sich von der Kritik überrascht:
"Ich habe den Vorschlag zunächst in der Düsseldorfer
Frauenunion mit der Bitte um Feedback kommuniziert. Niemand hat dazu
Einwände geäußert." Bei einer Veranstaltung des "Berliner Kreises" -
eines konservativen Zirkels innerhalb der Union - habe sie Maaßen
unlängst als interessanten Referenten kennengelernt. "Er ist auch
CDU-Mitglied, ich sehe da kein Problem", sagte Pantel. Maaßen ist
Mitglied der Werte-Union, einer konservativen Gruppierung innerhalb
von CDU und CSU. In der Mail an die Mitglieder der Frauenunion, die
Pantel verschicken ließ, heißt es: "Der ehemalige Präsident des
Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans Georg Maaßen hat
zugesagt, für eine Veranstaltung zum Thema Verfassungsschutz,
Sicherheitslage etc. nach Düsseldorf zu kommen." Und
weiter: "Sylvia Pantel möchte gerne von Ihnen wissen, ob Sie
damit einverstanden sind, dass wir die Veranstaltung als
'Frauen Union' durchführen und ob Sie teilnehmen können."
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Datum: 22.06.2019 - 04:00 Uhr
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