Gauland: Wir dürfen uns von Mördern nicht den politischen Diskurs bestimmen lassen
ID: 1732363
der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander
Gauland, mit:
"Derzeit findet eine beispiellose und beschämende
Instrumentalisierung des Mordes an Walter Lübcke statt. Den
Altparteien, aber auch den Medien scheint mittlerweile fast jedes
Mittel recht, wenn es auch nur im Entferntesten dazu geeignet ist,
die AfD mit Rechtsextremismus in Verbindung zu bringen. Es wird
versucht, uns auf Biegen und Brechen aus dem demokratischen Diskurs
auszuschließen.
Peter Tauber gibt unserer Partei- und Fraktionsspitze eine direkte
Mitschuld am Mord an Lübcke. Das ist politisch motivierte
Diffamierung. Kurzum: Andersdenkende sollen als Feinde der Demokratie
und Unterstützer von rechter Gewalt in der Öffentlichkeit
stigmatisiert werden, obwohl sie offenkundig damit nichts zu tun
haben.
Dabei wird mit zweierlei Maß gemessen: Wenn Horst Seehofer erklärt
'Worte können das Vorfeld für Hetze, Hetze das Vorfeld für Taten
sein' und mit Blick auf den Mord an Lübcke einen Zusammenhang
'zwischen der Sprache und solchen Exzessen der Gewalt' herstellt,
frage ich mich: Gilt das auch für seine eigenen Aussagen? Denn beim
politischen Aschermittwoch 2011 in Passau sagte derselbe Horst
Seehofer, die Berliner Koalition werde sich 'bis zur letzten Patrone'
gegen 'eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme' wehren. War
das ein Aufruf, zu den Waffen zu greifen?
Empörend ist der unerhörte Vorwurf Taubers an Erika Steinbach, sie
trage eine Mitschuld am Mord an Walter Lübcke, weil sie dessen
Äußerungen zur Flüchtlingspolitik kritisiert hatte. Steinbach hat
nichts anderes getan als von ihrem Recht als Bürgerin Gebrauch zu
machen, die Politik der Regierung - auch mit scharfen Worten - zu
kritisieren. Wer daraus eine Mitschuld an einem Verbrechen ableitet,
vergiftet den politischen Diskurs und stellt Kritik an den
Regierenden unter Generalverdacht.
Schon wird mit Verweis auf den Mord an Lübcke gefordert, jede
fundamentale Kritik an der Asylpolitik der Bundesregierung als Hetze
zu stigmatisieren. Hat nach der Ermordung Karsten Rohwedders jemand
gefordert, die Kritik an der Treuhand einzustellen? War nach der
Ermordung von Alfred Herrhausen linke Bankenkritik tabu?
Wir dürfen uns von Mördern nicht den politischen Diskurs bestimmen
lassen, denn dann haben diese Verbrecher ihr Ziel erreicht."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel.: 030 22757225
Original-Content von: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.06.2019 - 14:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1732363
Anzahl Zeichen: 2964
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 353 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gauland: Wir dürfen uns von Mördern nicht den politischen Diskurs bestimmen lassen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Rentenkommission hat heute ihren Abschlussbericht mit 33 Empfehlungen an die Bundesregierung übergeben. Kanzler Merz und Arbeitsministerin Bas wollen das Paket geschlossen durchsetzen und schließen jede Auswahl aus. Dazu erklärt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, R
Martin Sichert: Pflegereform darf nicht zur nächsten Belastungswelle für Arbeitnehmer und Familien werden ...
Zur Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert: "Die Bürger in Deutschland werden bereits heute durch Steuern, Abgaben und Sozialbeiträge massiv belastet. Wer nun als Antwort auf die Herausf
Markus Frohnmaier: Verlorene Wahl zum UN-Sicherheitsrat ist Blamage für Bundesregierung ...
Zur gescheiterten Bewerbung der Bundesregierung um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2027 und 2028 teilt der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Markus Frohnmaier, mit: "Die verlorene Wahl zum UN-Sicherheitsrat ist eine historische
Weitere Mitteilungen von AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Neue Westfälische (Bielefeld): "Die wahre SPD" ...
"Die wahre SPD" ist schon wieder Geschichte. Die innerpartliche Intiative, die einen Linksruck der SPD verhindert will, nennt sich jetzt "SPDpur 2030". Damit reagiert die Initiative, wie ihr Sprecher, der Herforder Bürgermeister Tim Kähler, der in Bielefeld erscheinenden &qu
Rita Schwarzelühr-Sutter führt Kuratorium der DBU / Oberstes Organ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wählte Parl. Staatssekretärin zur Vorsitzenden ...
Rita Schwarzelühr-Sutter MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, führt auch weiterhin die Geschicke der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück). In seiner konstituierenden Sitzung wählte das von Bundesumweltministerin Svenja Schulze für die Dauer von fünf
NoPolG: PIRATEN rufen zur Demo gegen das baden-württembergische Polizeigesetz auf ...
Zuletzt 2017 wurde das baden-württembergische Polizeigesetz verschärft. Die Piratenpartei kritisierte unter anderem die Telekommunikations- und Videoüberwachung und fürchtet schwerwiegende Eingriffe in die Grundrechte der Bürger. [1] Ende 2018 sind Vorhaben des Innenministeriums an die Öffen
Saarbrücker Zeitung: Brauer rufen zur Rückgabe von Leergut auf ...
Wegen der anhaltenden Rekordhitze fordern die deutschen Brauer die Verbraucher zur Rückgabe von Leergut auf. Der Hauptgeschäftsführer des bayerischen Brauerbundes, Lothar Ebbertz, sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag), mancherorts gebe es bereits Engpässe. "Wir rufen d




