Klaus Holetschek, Sandro Kirchner und Bernhard Seidenath: Gesundheitswirtschaft in Bayern besser vernetzen - Spitzenposition ausbauen (FOTO)
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(ots) -
Die Gesundheitswirtschaft ist mit 1,19 Millionen Beschäftigten
einer der wichtigsten Arbeitgeber in Bayern und wächst nach wie vor
überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Branchen. "Wir brauchen
eine Initiative beste Gesundheit für alle in Bayern: Durch
Innovationen, die alle Akteure der Gesundheitswirtschaft
zusammenführen. Dazu war große Bereitschaft von den anwesenden
Experten beim Fachgespräch zu spüren, die wir politisch unterstützen
wollen. Die Gesundheitswirtschaft hat alles Potential neben der
Automobilindustrie zu einer Leitökonomie zu werden, was auch
Arbeitsplätze angeht. Wichtig ist jedoch, dass der Mehrwert für die
Menschen gerade bei dem zentralen Thema der Digitalisierung immer im
Fokus bleibt", sagt Klaus Holetschek, CSU-Gesundheitsexperte und
Vorsitzender des Landesgesundheitsrats, nach einem Fachgespräch von
CSU-Politikern mit Vertretern der Gesundheitswirtschaft.
"Eine gut ausgebaute Gesundheitsversorgung ist nicht nur gut für
die Menschen, sondern auch für die Wirtschaft. Mit einer
Bruttowertschöpfung von 56 Milliarden Euro liegt Bayern bereits heute
auf dem bundesweit zweiten Platz nach Nordrhein-Westfalen. Das
entspricht einem Anteil von 10,4 Prozent unserer Gesamtwirtschaft.
Allerdings muss es uns gelingen, die Umsetzbarkeit der vielen
Innovationen zu verbessern und die überbordende Regulierung
zurückzudrängen", sagt Sandro Kirchner, der Vorsitzende des
Ausschusses für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und
Digitalisierung im Bayerischen Landtag.
"Neben der hochwertigen medizinischen Versorgung der Menschen in
allen Regionen Bayerns zeichnet sich unser Gesundheitsmarkt dabei vor
allem durch die Entwicklung innovativer Produkte in der Telemedizin,
in der Medizintechnik, im Pharmabereich sowie neuer
Behandlungsmethoden aus", ergänzt Bernhard Seidenath, der Vorsitzende
des Ausschusses für Gesundheit und Pflege. "Diesen Weg wollen wir
gemeinsam mit den Leistungserbringern und Unternehmen aus der
Gesundheitswirtschaft konsequent fortsetzen. Für uns ist es dabei
essentiell, auch für die richtigen Rahmenbedingungen für die
Forschung im Gesundheitsbereich zu sorgen - von denen am Ende die
Menschen in Bayern profitieren werden."
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Datum: 28.06.2019 - 11:39 Uhr
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