Beatrix von Storch: Der Antisemitismus wird von den Altparteien geduldet und gefördert - nicht von der AfD
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wirft ihr indirekt eine Mitverantwortung für den zunehmenden
Antisemitismus in Deutschland vor. Gegenüber der österreichischen
Zeitung Vorarlberger Nachrichten sagte Schäuble: "Wenn jedes Problem
auf Migration zurückgeführt werde, gerate man unweigerlich auf eine
Eskalationsschiene, in der es generell gegen Minderheiten gehe - und
am Ende eben auch gegen Juden." Und Schäuble ergänzte noch, dass es
ihn ganz "besonders schmerze, wenn sich jüdische Mitbürger in
Deutschland zunehmend bedroht fühlten".
Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende und
Antisemitismusbeauftragte der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag,
erklärt:
"Parteipolitische Neutralität ist dem CDU-Bundestagspräsidenten
schon immer fremd gewesen, obwohl diese zu seiner Stellenbeschreibung
gehört. Aber es ist nicht das erste Mal, dass sich Schäuble bei der
AfD im Ton vergreift. Im Sommerloch die Antisemitismuskeule
auszupacken, nur weil die Probleme der CDU vor den Wahlen am 1.
September in Sachsen und Brandenburg immer größer werden, ist an
intellektueller Armut und moralischer Perfidie kaum zu überbieten.
Keine Partei bezieht deutlicher Position im Kampf gegen
Antisemitismus als die AfD. Das müsste auch der CDU-Mann wissen. Wenn
Schäuble wider besseres Wissen etwas anderes behauptet, will er wohl
nur davon ablenken, dass seine Parteifreundin Merkel verantwortlich
ist für den importierten Antisemitismus als Folge der ungebremsten
Masseneinwanderung."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel.: 030 22757225
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Datum: 26.07.2019 - 15:44 Uhr
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