Mitteldeutsche Zeitung: zum Ballon-Verbot
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nur den Beschluss der westfälischen Stadt Gütersloh gelobt, bei
städtischen Veranstaltungen auf das Steigenlassen von gasgefüllten
Ballonen zu verzichten. Der Antrag kam noch nicht einmal von den
Grünen, er wurde im Stadtrat einstimmig angenommen. Die Grünen sehen
Gütersloh als Vorbild, weil die Ballonreste meist in der Natur landen
und für Vögel lebensbedrohlich sein könnten. Die Vögel verwechseln
das Plastik mit Futter und verhungern mit vollem Magen.
Umweltverbände fordern daher schon lange ein Verbot. Dagegen steht
die Romantik-Fraktion, hier vertreten durch Niedersachsens
Umweltminister Olaf Lies (SPD). Dessen Sprecher sagte: "Ein
Ballonverbot rettet die Welt bestimmt nicht." Jedoch: Niemand, auch
die Grünen nicht, verbietet Ballone auf Kindergeburtstagen oder bei
Feiern im Saal. Da zerplatzt ein Aufreger - bis zur nächsten
Verbotsdebatte.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 12.09.2019 - 18:48 Uhr
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