Saarbrücker Zeitung: Mehr als jeder zweite Arbeitslose hat keinen Berufsabschluss - DGB fordert finanzielle Anreize für Weiterbildung
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Deutschland (52,6 Prozent) hat nach einem Bericht der "Saarbrücker
Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) keinen Berufsabschuss. Von den
durchschnittlich knapp 802.000 Arbeitslosengeld-Empfängern im
vergangenen Jahr hätten aber lediglich 5,7 Prozent eine
abschlussbezogene Weiterbildung absolviert, schreibt das Blatt unter
Berufung auf eine aktuelle Untersuchung des DGB. Von den mehr als 1,5
Millionen registrierten Langzeitarbeitslosen im Hartz-IV-Bezug seien
es sogar nur 1,4 Prozent gewesen.
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte die
Bundesregierung auf, das Nachholen eines Berufsabschlusses stärker
mit finanziellen Anreizen zu fördern. "Ohne eine bessere finanzielle
Unterstützung für Arbeitslose wird das Recht auf das Nachholen des
Berufsabschlusses ein leeres Versprechen des Arbeitsministers
bleiben", sagte Buntenbach. Die Einführung eines solchen Rechts war
im Juni im Rahmen der "Nationalen Weiterbildungsstrategie" vereinbart
worden. In den kommenden Wochen wird dazu ein Entwurf des
Bundesarbeitsministeriums erwartet.
Um Betroffene besser zu motivieren, schlägt der DGB für die Dauer
einer abschlussbezogenen Weiterbildung eine Erhöhung des
Arbeitslosengeldes um 15 Prozent vor. Personen mit geringem
Arbeitslosengeld und Hartz-Empfänger sollen einen Mindestbetrag von
200 Euro im Monat erhalten. "Gerade angesichts des anstehenden
Strukturwandels und als Schritt zur Fachkräftesicherung muss es ein
wirksames Recht auf Weiterbildung geben", meinte Buntenbach.
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Datum: 15.10.2019 - 03:00 Uhr
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