Stuttgarter Zeitung: Parlamentswahlen - Die Schweíz wird grün
ID: 1763494
und die Grünliberalen (GLP), legen bei den Parlamentswahlen erheblich
zu. Zusammen können sie nach Hochrechnungen rund 20 Prozent auf sich
vereinigen. Damit verändern sie die politische Farbenlehre der
Alpenrepublik grundsätzlich. Während die Schweizer Grünen mit den
deutschen Grünen vergleichbar sind - also ökologisch und links -,
überwiegt bei der GLP oft das Liberale. Wie sich die Wahl tatsächlich
auswirkt, hängt vom endgültigen Abschneiden der linken Grünen ab.
Falls sie auf einen größeren Anteil als die Christlichdemokratische
Volkspartei (CVP) kommen, werden sie Anspruch auf einen Sitz in der
Regierung erheben, dem siebenköpfigen Bundesrat. Dort sitzen die vier
größten Parteien der Eidgenossenschaft. Ergattern die Grünen auch
noch ein Ministeramt mit großen Umweltbefugnissen, können sie den
Klimaschutz noch stärker auf die Agenda setzen. Doch auch dann bleibt
das Schweizer System der direkten Demokratie ein Hindernis: In der
Eidgenossenschaft entscheiden oft die Bürgerinnen und Bürger über die
großen politischen Fragen. Wer eine dauerhaft grüne Schweiz will,
muss die Stimmberechtigten dauerhaft überzeugen.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 72052424
E-Mail: spaetdienst@stzn.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Original-Content von: Stuttgarter Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.10.2019 - 18:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1763494
Anzahl Zeichen: 1599
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 418 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Parlamentswahlen - Die Schweíz wird grün"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
neues deutschland: Chilenen wollen Sozialreformen/Martin Lingüber die Proteste gegen Fahrpreiserhöhungen ...
Treibstoffpreise haben soziale Sprengkraft. Was gerade erst Ecuadors neoliberaler Präsident Lenín Moreno bei der Streichung der Treibstoffsubventionen erlebt hat, musste nun auch Chiles rechter Präsident Sebastián Piñera erleben: massive Proteste. In Ecuador ging es für viele der Betroffen
Straubinger Tagblatt: CSU-Parteitag - Die Debatte um die Frauenförderung wird weitergehen ...
Die CSU hat mit der scharfen Debatte um die Frauenquote zwar innerparteiliche Debatten- und Streitkultur bewiesen, die Parteiführung kann darüber aber gleichwohl nicht glücklich sein. Denn zum einen wird der politische Gegner von links das Verweigern einer echten Frauenquote entsprechend prop
Frankfurter Rundschau: Sieg der Brexit-Hardliner ...
Sollte nicht noch ein Wunder geschehen, haben die europaskeptischen Hardliner gewonnen. Denn auch wenn das Absegnen des auf dem Tisch liegenden Kompromisses den ungeordneten Austritt verhindert, härter könnte der Bruch zwischen Brüssel und London kaum aussehen. Johnson will langfristig die Rah
Neue Westfälische (Bielefeld): Uran-Müll aus Gronau landet wieder in Russland ...
Gronau. Zehn Jahre nach dem angeblichen Export-Stopp für hochgiftigen Uranmüll nach Russland landet offenbar wieder Atomabfall aus Deutschlands einziger Urananreicherungs-Anlage im münsterländischen Gronau in Russland. Wie die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische" (Samstag




