stern-DISKUTHEK / Wolfgang Kubicki will sich nicht als Feminist bezeichnen und hält den Begriff für eine "PR-Maßnahme"
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für gleiche Rechte von Männern und Frauen ein, will sich aber selbst nicht als
Feministen bezeichnen. Der Begriff stehe für eine "Attitüde" und eine
"PR-Maßnahme", sagte Kubicki in der neuen Folge der DISKUTHEK, dem
Debattenformat des stern auf Youtube. Er stehe für den Begriffsinhalt, nicht
aber für den Begriff an sich, so der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende.
In der DISKUTHEK debattierte Kubicki mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im
bayerischen Landtag, Katharina Schulze, unter anderem die Frage: "Killt
Feminismus die Männlichkeit?" Auf die Frage, was für ihn persönlich Männlichkeit
bedeute, entgegnete Kubicki: "Für mich ist zunächst Männlichkeit: Wettbewerb,
Durchsetzungsstärke. Das, was man als Kind lernt in der Schule beim
Fußballspielen, dass man ein Spiel gewinnen will im Team. Dass man aber auch
Manns genug ist, Schwächen zu zeigen oder Manns genug ist, sich für Menschen
einzusetzen, die bedrückt oder bedroht werden."
Schulze findet es gut, dass in unserer Gesellschaft derzeit das klassische Bild
von Männlichkeit hinterfragt wird: "Es ist gut, dass wir mehr über diesen
Begriff diskutieren, weil da beginnt sich etwas aufzubrechen." So werde es
mittlerweile schon mehr akzeptiert, wenn Männer weinen oder Kindergärtner
werden.
In der DISKUTHEK-Folge mit Schulze und Kubicki geht es außerdem um die Fragen,
ob der Begriff "alte weiße Männer" diskriminierend ist, wir eine Frauenquote in
der Politik brauchen und ob Männer immer seltener wissen, was sie noch (zu einer
Frau) sagen dürfen.
Die ganze DISKUTHEK-Folge sehen Sie an diesem Donnerstag, 5. Dezember, ab 17 Uhr
auf www.stern.de oder www.youtube.com/stern.
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Datum: 05.12.2019 - 13:06 Uhr
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