RTL/ntv-Trendbarometer Forsa-Aktuell: SPD bei 12 Prozent - Linke gewinnt, AfD und FDP verlieren - 12 Prozent der Arbeiter würden derzeit SPD wählen
ID: 1779554
Der SPD-Parteitag mit der formellen Wahl einer neuen Parteispitze und der
Festlegung auf einen "Linksschwenk" hat den Sozialdemokraten keinen spürbaren
Aufschwung verschafft. Im RTL/ntv-Trendbarometer legt die SPD um einen
Prozentpunkt zu (auf 12%), kann aber die Verluste der Vorwoche (minus 3
Prozentpunkte) nicht ausgleichen und liegt weiterhin hinter der AfD auf dem
vierten Platz. Die Linke gewinnt gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt, FDP
und AfD verlieren je einen Prozentpunkt. Für die Union und die Grünen bleiben
die Werte unverändert. Schwarz-Grün könnte mit zusammen 50 Prozent weiterhin
eine Regierung bilden, bei Rot-Grün-Rot (zusammen 43%) würde es nicht reichen.
Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien derzeit mit folgendem Ergebnis
rechnen: CDU/CSU 28 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 12 Prozent (20,5%), FDP
8 Prozent (10,7%), Grüne 22 Prozent (8,9%), Linke 9 Prozent (9,2%), AfD 13
Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien
entscheiden (5,2%). 22 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit
unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).
88 Prozent der Arbeiter wählen nicht SPD Auch ihre frühere Stammwählerschaft
kann die SPD derzeit nicht mobilisieren. Im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer
würden momentan 12 Prozent der Arbeiter sozialdemokratisch wählen. In der Woche
vor dem Parteitag waren es 13 Prozent.
Wie in der Vorwoche trauen 3 Prozent der Deutschen insgesamt der SPD zu, mit den
Problemen in Deutschland "am besten fertigzuwerden". Der CDU/CSU trauen das 19
Prozent, den Grünen 12 Prozent zu. 56 Prozent setzen ihr Vertrauen in gar keine
Partei.
forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: "Wieder einmal
bestätigt sich die in der Wahlgeschichte der Bundesrepublik seit jeher zu
beobachtende Tatsache, dass die SPD mit einer überwiegend an ideologischen
Dogmen orientierten Politik wenig Vertrauen bei den Wählern gewinnen kann. Zudem
hat auch die Unterhauswahl in Großbritannien gezeigt, dass sozialdemokratische
Parteien mit einer ideologischen Linkspolitik und einer schwachen Parteispitze
Wahlen verlieren. Die anhaltend guten Werte der Grünen zeigen hingegen, dass mit
einem den Erwartungen vieler Wähler entsprechenden pragmatisch-rationalen
Politikstil auch bisherige Wähler anderer Parteien gewonnen werden können. So
will auch nach dem SPD-Parteitag fast die Hälfte der seit 2017 abgewanderten
SPD-Wähler die Grünen wählen."
Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/ntv-Trendbarometer frei zur
Veröffentlichung.
Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 9. -
13.12.2019 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.502 Befragte.
Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.
Ansprechpartner bei forsa: Dr. Peter Matuschek, Telefon 0151 15455037
Pressekontakt:
Thomas Steuer
Unternehmenskommunikation Mediengruppe RTL Deutschland
Telefon: +49 170 456 5361
thomas.steuer@mediengruppe-rtl.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/72183/4469037
OTS: Mediengruppe RTL Deutschland
Original-Content von: Mediengruppe RTL Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.12.2019 - 12:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1779554
Anzahl Zeichen: 3611
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Köln
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 719 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RTL/ntv-Trendbarometer Forsa-Aktuell: SPD bei 12 Prozent - Linke gewinnt, AfD und FDP verlieren - 12 Prozent der Arbeiter würden derzeit SPD wählen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mediengruppe RTL Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Große Freude bei der Kölner Mediengruppe RTL! Denn heute wurden die Nominierungen für herausragende Leistungen des zurückliegenden TV-Jahres für den 22. Deutschen Fernsehpreis bekanntgegeben. Eine Fachjury unter dem Vorsitz des Produzenten Wolf Bauer hat Programme aus dem Zeitraum vom 1. Mai 20
12 Millionen Visits: erstes TV-Triell auch mit starken Digitalzahlen ...
1,7 Millionen Videoabrufe für Triell-Videos über alle digitale Plattformen. RTL.de, ntv.de und TVNOW erzielten am Tag des Schlagabtauschs mit Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Armin Laschet (CDU/CSU) und Olaf Scholz (SPD) insgesamt über 12 Millionen Visits. Zusätzlich zu den sehr st
Studie zur mobilen Nutzung von Audiomedien: Radio ist beliebtestes "unterwegs" Medium ...
Radio ist unterwegs das mit Abstand beliebteste Medium und das Auto ist der wichtigste Ort, um Audioinhalte außerhalb der eigenen vier Wände zu hören. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Nutzerbefragung (https://www.medienanstalt-nrw.de/themen/zukunft-des-radios/on-track-studien-zu-audi
Weitere Mitteilungen von Mediengruppe RTL Deutschland
Das Erste, Freitag, 13. Dezember 2019, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
8.10 Uhr, Christine Lambrecht, SPD, Bundesjustizministerin, Thema: Hasskriminalität Pressekontakt: Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel Kontakt: WDR Kommunikation, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221 220 7100 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 0172 - 2439200 Wei
dbb: Entschädigung für Thomas-Cook-Kunden nicht aus Steuermitteln ...
Der dbb Hessen kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung, Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook mit Steuermitteln entschädigen zu wollen. "Es ist ein reiner Hohn, wenn die Regierung dann noch suggeriert, sie würde den Kunden zur Seite springen. Schließlich hat die R
Umweltpolitik ohne Ambitionen - Deutsche Umwelthilfe zieht Jahresbilanzüber ein verlorenes Jahr für den Umwelt-, Verbraucher- und Klimaschutz ...
DUH-Bundesgeschäftsführung bewertet das zurückliegende umweltpolitische Jahr dieser Bundesregierung, zieht Bilanz zu den Verbands-Aktivitäten, Herausforderungen und erzielten Erfolgen und stellt Schwerpunkte für 2020 vor Das umweltpolitische Agieren der Bundesregierung im zurückliegenden J
Flaute in der Windenergie bedroht Versorgungssicherheit / VDI fordert stärkeren Zubau von Windkraftanlagen und mehr Einbindung der Bevölkerung ...
Obwohl die Bundesregierung den Anteil der erneuerbaren Energien auf 65 Prozent des Bruttostromverbrauchs bis 2030 erhöhen will, sind die Genehmigungen für Windkraftanlagen in den vergangenen drei Jahren um fast drei Viertel gesunken. Seit Inkrafttreten des ersten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EE




