Kommentar zu rechten Verdachtsfällen in der CDU
ID: 1780775
Rechtsradikalismus ist leicht zu durchschauen. In öffentlichen Statements
verurteilen führende konservative Politiker stets die Umtriebe von Neonazis.
Zugleich wollen sie aber auch von Menschen gewählt werden, die rassistische
sowie andere menschenfeindliche Positionen vertreten und nun teilweise zur AfD
abgewandert sind. Nur so meinen die Konservativen, wieder eine Volkspartei
werden zu können, die überzeugende Wahlsiege einfährt. Die Union ist weit nach
rechts offen. Ein Beleg hierfür ist auch der Fall Robert Möritz. Nun wurde
bekannt, dass neben ihm noch weitere sachsen-anhaltische CDU-Kommunalpolitiker
Mitglieder bei Uniter waren. Der Verein steht im Verdacht, ein rechtsradikales
Netzwerk zu sein.
Die CDU versucht, alles herunterzuspielen und behauptet, dass es in der Partei
keine Neonazis gebe. Es scheint nicht einmal im Konrad-Adenauer-Haus den Willen
zu geben, sich ernsthaft mit den skandalösen Vorgängen in Sachsen-Anhalt
auseinanderzusetzen. Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer will offenbar
keinen internen Streit vom Zaun brechen. Denn in einigen Monaten wird die Partei
über die Kanzlerkandidatur entscheiden. Kramp-Karrenbauer hat Ambitionen und
wäre dann auch auf die Unterstützung von Flügelorganisationen wie der rechten
Werteunion angewiesen. In diesem Zustand ist die Union eine Gefahr für die
Demokratie.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/59019/4473305
OTS: neues deutschland
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.12.2019 - 17:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1780775
Anzahl Zeichen: 1861
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 474 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kommentar zu rechten Verdachtsfällen in der CDU"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Luczak: Hauskäufer werden entlastet ...
Maklerprovision muss künftig geteilt werden Heute diskutiert der Deutsche Bundestag in erster Lesung den Gesetzesentwurf über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser. Hierzu erklärt Jan-Marco Luczak, rechts- und verbraucher
Weiß/Schummer: Elektronische Stimmabgabe bei Sozialwahlen kommt ...
Die Selbstverwaltung in der Krankenversicherung kann 2023 erstmals online gewählt werden Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes (7. SGB IV- Änderungsgesetz) zur Änderung von Sozialvorschriften beschlossen, in dem auch die Erprobung der Online-Stimmabgabe bei Sozialwahlen zur
Vom Acker an den Pranger / Die deutschen Bauern sind sauer - zu Recht. Sie halten gerade für viele Fehlentwicklungen den Kopf hin. Die Politik setzt falsche Anreize. Von Claudia Bockholt ...
Einige CDU-Mitglieder erinnerten sich gegen Ende des Parteitags in Leipzig doch noch an eine vergessene Klientel: Bauern. "Es geht um Familien, die unsere Dörfer prägen, Familien, die für unser tägliches Brot stehen", mahnte Vize-Fraktionsvorsitzende Gitta Connemann. Landwirte waren
Kommentar zu Seehofers Plänen gegen rechts: Stichwortgeber der AfD ...
Horst Seehofer ist der falsche Mann, um rechtsradikale Gewalt zu bekämpfen. Der Bundesinnenminister war lange ein prominenter Stichwortgeber der extremen Rechten. Seine Aussage vor einigen Jahren, sich "bis zur letzten Patrone" dagegen zu sträuben, "eine Zuwanderung in die deutsc




