Ackerbaustrategie des BMEL: DRV fordert Bekenntnis zur Marktwirtschaft
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vorgestellten "Ackerbaustrategie 2035" weist der Deutsche Raiffeisenverband
(DRV) darauf hin, wie wichtig marktwirtschaftliche Lösungen für eine
zukunftsfähige Agrarwirtschaft sind.
Dr. Henning Ehlers, DRV-Hauptgeschäftsführer, begrüßt die Deutlichkeit, mit der
Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner die diversen Zielkonflikte aufzeigt:
"Es reicht eben nicht aus - wie vom Bundesumweltministerium gefordert - immer
neue Maßnahmen per Verordnung durchzusetzen. Auf Dauer werden auch staatliche
Markteingriffe wie Preisgarantien oder Intervention scheitern."
Deshalb sei es vermessen zu erwarten, dass sich die Landwirtschaft binnen
kürzester Zeit umstellen könne. Wenn beispielsweise eine fünfgliedrige
Fruchtfolge angestrebt werde, müssten Pflanzenzüchter in die Lage versetzt
werden, attraktive und leistungsfähige Sorten zu züchten, die am Markt
vergleichbare Erlöse wie Weizen und Raps ermöglichten. Ehlers:
"Genossenschaftliche Unternehmen stehen jederzeit bereit, mit den Landwirten
neue Weg zu beschreiten und sie bei der Vermarktung ihrer Erzeugnisse zu
unterstützen. Bereits heute untersuchen unsere Mitgliedsunternehmen unter
anderem die Möglichkeiten, wie mehr heimische Leguminosen in der Tierernährung
eingesetzt werden können."
Über den DRV
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen
der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der
Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 2.024 DRV-Mitgliedsunternehmen in
der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen
Erzeugnissen mit rund 92.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 63,6 Mrd. Euro.
Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der
Genossenschaften.
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Wiebke Schwarze
Pressesprecherin
Tel.: +49 30 856214-430
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Datum: 19.12.2019 - 15:41 Uhr
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