Stahlknecht (CDU): "Neuwahlen wären für Thüringen das Beste"
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auch aus den eigenen Reihen.
Der Innenminister von Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht (CDU), sagte am Freitag
im Inforadio vom rbb, die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit Hilfe von
Stimmen der AfD und CDU sei ein Dammbruch gewesen. "Das war (...) keine kluge
Entscheidung, die zu einem erheblichen Schaden für Thüringen geführt hat, für
das Ansehen der Bundesrepublik". Die Verantwortung dafür trage die CDU vor Ort.
Das beste für das Land sei jetzt ein Neustart durch Neuwahlen, so Stahlknecht.
"Auch um weiteren Schaden von dem Ansehen des Parlamentes des Landes (...) und
von der Partei abzuwenden".
Den Plan von CDU-Landeschef Mohring, auf parlamentarischem Weg einen Ausweg aus
der Krise zu suchen, verstehe er nicht, sagte Stahlknecht. Es sei ihm
schleierhaft, welche Lösung es da geben soll. "Natürlich kann man einen
Ministerpräsidenten wählen, wenn die CDU das mitträgt oder sich enthält. Dann
wird sich aber die Frage stellen, warum dann nicht gleich so. (...) Es darf
jetzt auch nicht der Eindruck entstehen, dass vielleicht einige eine Neuwahl
blockieren, weil sie Sorge haben, nicht wieder gewählt zu werden." Das
Entscheidende sei jetzt, Vertrauen zu schaffen.
+++ Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: http://ots.de/zCt4u0
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Datum: 07.02.2020 - 09:38 Uhr
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