Schützenbund warnt Mitglieder vor Spenden durch AfD
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(BHDS) warnt in einem internen Schreiben seine Mitglieder vor Geldspenden, die
mutmaßlich von der AfD kommen. In dem Papier der katholischen Dachorganisation,
das der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) vorliegt, heißt es: "In den
letzten Wochen boten uns unbekannte Personen aus Bundesländern, in denen es
keine BHDS-Bruderschaften gibt, hohe Geldspenden an. Der BHDS hat die Annahme
verweigert, weil nach unserer Recherche hier offensichtlich über AfD-Kanäle ein
für den BHDS kompromittierender Sachverhalt konstruiert werden sollte." Im
konkreten Fall geht es um das Spendenangebot eines früheren
AfD-Wahlkampfmanagers aus Schleswig-Holstein. "Von unserer Basis haben wir
zuletzt häufiger gespiegelt bekommen, dass es Anbandelungen vonseiten der AfD
gab. Deswegen haben wir nun sehr frühzeitig unseren Warnhinweis verschickt",
sagte Bundesschützenmeister Emil Vogt. Der BHDS mit Sitz in Köln vereint rund
400.000 Schützen in knapp 1300 Bruderschaften. Eine Sprecherin der AfD in NRW
sagte der Zeitung: "Ich kann nicht ausschließen, dass Mitglieder der AfD an
Schützenvereine spenden. Aber es gibt keine koordinierte Spendenkampagne der
Partei."
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Datum: 18.02.2020 - 00:00 Uhr
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