Thüringen: Auch Ramelows Linke taktiert / Kommentar von Thomas Fricker
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gebraucht.... Allerdings gehört zur Wahrheit hinzu, dass den Boden dafür erst
die taktischen Spielchen der Linkspartei bereitet haben. Amtsinhaber Ramelow
steht nun einmal ohne Mehrheit da. Seine Forderung, ihn schon im ersten
Wahlgang mit absoluter Mehrheit zum Ministerpräsidenten zu wählen, kommt einer
Erpressung gleich: Die CDU soll einen Parteibeschluss über Bord werfen,
gefälligst ihren Frieden mit der Linken machen und das gleichsam amtlich
dokumentieren. Ramelow begründet dies mit dem Wunsch, unter keinen Umständen mit
AfD-Stimmen gewählt werden zu wollen. Das Ziel klingt indes hehrer, als es in
Wirklichkeit ist. Denn anders als der peinliche Kurzzeit-Ministerpräsident
Thomas Kemmerich ist Ramelow noch nie auf AfD-Stimmen angewiesen gewesen. Im
dritten Wahlgang wäre ihm auch am Mittwoch die relative Mehrheit gewiss.
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Datum: 02.03.2020 - 22:46 Uhr
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