Bär erwartet Digitalisierungsschub durch Corona
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Das hat die Digitalisierungs-Beauftragte der Bundesregierung am Samstag im Inforadio vom rbb deutlich gemacht. Die Gesellschaft sei normalerweise ängstlich und zögerlich, was Wandel angeht. Jetzt sei dieser Wandel aber dringend nötig, und er werde funktionieren, so Bär. Wörtlich sagte die CSU-Politikerin:
"Jetzt ist es so, dass wir eine Situation haben, wo wir vielleicht auch ganz anders eben, schneller, an Lösungen rangehen müssen und jetzt wird es auch funktionieren, man sieht ja auch schon, dass es funktioniert. Ob das jetzt beim Thema "Homeschooling" ist, ob das jetzt bei Lösungen ist, die die Bundespolizei eingereicht hat, wie wir jetzt lange Staus an den Grenzen verhindern können durch effektivere und schnellere Grenzkontrollen durch Digitalisierung (...), aber auch Herausforderungen beim Thema Verwaltungsdigitalisierung (...) Ich bin fest davon überzeugt, dass wir (...) diejenigen sind, die den Wandel auch am Besten bewerkstelligen können."
Bär hat außerdem ihre Forderung nach einer Corona-App erneuert, um Infektionsketten mittels Handy besser zurückverfolgen zu können. Diese App sollte laut Bär aber freiwillig sein.
"Man muss es am Anfang jetzt mal freiwillig starten, in der Hoffnung, dass es dann auch möglichst viele nutzen. Und dann muss man einfach dem Ganzen mal eine Chance geben. Ob es funktioniert, wie es angenommen wird, wie die Akzeptanz ist und ob es dann auch technisch funktioniert."
Das Interview mit Dorothee Bär sendet Inforadio am Sonnabend, den 04.04.2020, in der Sendung 12.22.
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Datum: 04.04.2020 - 06:00 Uhr
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