Berliner WASG fordert Kurswechsel der Linkspartei
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Die Berliner WASG beteiligt sich an keiner Regierung, die Sozialabbau betreibt. Das sagte deren Vorstandsmitglied Lucy Redler der Berliner Umschau. Bei den letzten Bundestagswahlen hätten Millionen Menschen gegen Soziallabau, Privatisierungen und Stellenvernichtungen gestimmt. Entsprechend seien auch die Kernforderungen, die der WASG-Landesparteitag verabschiedet hat.
Gleichzeitig kritisierte Redler die Linkspartei für ihre Politik im rot-roten Senat der Hauptstadt. So habe sie den Verkauf der bislang landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GSW mitbeschlossen und stelle sich bei der Auseinandersetzung um das städtische Gesundheitswesen auf die Seite der Arbeitgeber, nicht der Beschäftigten. Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in der Stadt befürwortere Redler eine eigenständige Kandidatur. So könnten auch Teile der unzufriedenen Linkspartei-Basis mobilisiert werden.
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Datum: 31.01.2006 - 09:23 Uhr
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