Bayernpartei startet mit starkem Team in die Bundestagswahl
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Mit großer Einmütigkeit wählten die Anwesenden das vom Landesvorstand vorgeschlagene Spitzenteam. Listenführer wurde der 30-jährige Erzieher und Teamleiter Thomas Pfeffer aus dem Landkreis Deggendorf. Als Motive für seinen Antritt nannte der Gemeinde- und Kreisrat aus Lalling zuallererst die zunehmende politische Heimatlosigkeit für liberal-konservative Wähler: "Während sich die CSU immer mehr an die Grünen anbiedert, wie man an Söders Vorstoß zum Ende des Verbrennungsmotors sehen kann, wandert die AfD immer weiter nach rechtsaußen." Den heimatlos gewordenen Liberal-Konservativen möchte Pfeffer ein Angebot machen.
Als weitere Punkte nannte Pfeffer etwa seinen Kampf für eine dezentrale und nachhaltige Energieversorgung, eine autofahrerfreundliche Politik bei gleichzeitigem Ausbau des öffentlichen Verkehrs, gerade im ländlichen Raum. Als Vorbild für eine gelungene Migrationspolitik nannte er die Vorgehensweise von Österreichs Kanzler Kurz.
Auch auf das Dauer-Thema "Corona" ging Pfeffer ein Er gab an, hier Maß und Mitte zu vermissen. Weder Panikmache noch die die Verbreitung von Verschwörungstheorien brächten hier irgendjemanden weiter. Von der 5%-Hürde will Pfeffer sich nicht demotivieren lassen, jede Stimme für die Bayernpartei sei ein Signal an die anderen Parteien, dass ein Kurswechsel dringend nötig sei. Worte, die bei den Versammelten gut ankamen.
Parteivorsitzender Florian Weber bescheinigte dem jungen Spitzenkandidaten eine herausragende Arbeit für die Bayernpartei. Durch seinen Einsatz gelang es erstmals seit 60 Jahren im Landkreis Deggendorf wieder Mandate für die Bayernpartei zu erzielen, so Weber, der Pfeffer als Hoffnungskandidaten bezeichnete.
Auf den weiteren Plätzen folgen Christiane Zeigler aus Oberfranken und der Dom-Mesner Helmut Kellerer aus Schwaben. Platz 4 belegt der Vorsitzende der Jugendorganisation der BP, der Münchner Mario Gafus. Das 5-köpfige Spitzenteam komplettiert der Oberbayer Heinrich Wallner, der im Kreistag von Traunstein ein Mandat innehat.
Auf Vorschlag Vorschlag des Generalsekretärs Hubert wurde die Liste dann mit insgesamt 40 Kandidaten alphabetisch ergänzt.
Der Parteivorsitzende Florian Weber rief die Mitglieder in seiner Schlussrede dazu auf gemeinsam den Wahlkampf zu bestreiten und die Direktkandidaten vor Ort zu unterstützen. Des Weiteren bat er um Unterstützung, da noch 2000 Unterstützungsunterschriften für die Landesliste sowie jeweils 200 Unterstützungsunterschriften pro Direktkandidat benötigt werden. Für Weber ein machbares Ziel.
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Datum: 07.10.2020 - 11:27 Uhr
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