Gemeinsame Pressemitteilung BDI/AHK: "Deutsch-französische Wirtschaftskooperation soll EU aus

Gemeinsame Pressemitteilung BDI/AHK: "Deutsch-französische Wirtschaftskooperation soll EU aus der Krise helfen"

ID: 1855008
(ots) - Deutsch-französische Wirtschaftskooperation soll EU aus der Krise helfen

Deutsch-Französischer Wirtschaftstag der AHK Frankreich, mit Unterstützung von BDI und DIHK, am Dienstag in Berlin

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu überwinden und zu neuer wirtschaftlicher Stärke zu kommen, ist eine tiefere Wirtschaftskooperation zwischen Frankreich und Deutschland wichtig. Handelskonflikte, Sanktionen und der Brexit hatten schon vor der Verbreitung des Virus international tätige Unternehmen unter Druck gesetzt. Auf dem Deutsch-Französischen Wirtschaftstag am Dienstag in Berlin sprechen bedeutende Akteure der Politik über die Relevanz des deutsch-französischen Motors für Europa, darunter Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Agnes Pannier-Runacher, Beigeordnete Ministerin für Industrie beim französischen Minister für Wirtschaft, Finanzen und Aufschwung.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier:

"Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist für die EU im gemeinsamen Einsatz zur Erholung nach den tiefen Einschnitten der Corona-Krise noch wichtiger geworden. Gemeinsam müssen wir uns für gute europäische Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirtschaften einsetzen und Anreize für Investitionen in Zukunftstechnologien schaffen. Es gilt, Europas Volkswirtschaften langfristig widerstandsfähiger zu machen. Klimaschutz und wirtschaftliche Interessen müssen wir miteinander verbinden. Die Europäische Industriestrategie und der Grüne Deal sind dazu gute Ansätze."

Agnès Pannier-Runacher:

"Ohne eine konkrete, ambitionierte, gemeinsame Industriepolitik kann es kein resilientes Europa geben und ein Wiederaufschwung wird unmöglich. Lassen Sie uns die Industrie als Teil der Lösung für Europa begreifen!"

Guy Maugis, Präsident der AHK Frankreich:

"Die Einigung auf das Konjunkturpaket ist ein historischer Schritt in Richtung Solidarität und europäische Integration. Deutschland und Frankreich haben bei der Gestaltung dieses Plans, der ein starkes und optimistisches Signal an unsere Volkswirtschaften sendet, eine zentrale Rolle gespielt. Krisen sind auch eine Quelle von Chancen. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Unternehmen unserer beiden Länder in der Lage sein werden, die europäischen Champions von morgen zu schaffen. Ob es sich um Kooperationsprojekte in den Bereichen Wasserstoff, Digitaltechnik, Energie, Industrie, Technologie, Gesundheit, Ökologie oder Quantenphysik handelt, all diese Themen sind auf europäische Spitzenleistungen ausgerichtet. Darum geht es bei diesem 6. Deutsch-Französischen Wirtschaftstag, der, so hoffe ich, neue Wege des Nachdenkens und der Zusammenarbeit einleiten wird."



BDI-Präsident Dieter Kempf:

"Eine globale Krise braucht eine globale, zumindest aber eine europäische Antwort. Das Coronavirus und seine Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft bewältigen wir nicht im nationalen Alleingang. Mehr denn je sind europäische Solidarität und ein koordiniertes Vorgehen gefragt. Deutschland und Frankreich kommt eine Schlüsselrolle zu, Europa gestärkt aus der Krise zu führen. Der Schutz des gemeinsamen Binnenmarkts hat dabei höchste Priorität. Für eine Wiederbelebung der Wirtschaft braucht es mehr als nur kurzfristige Hilfsmaßnahmen. Europa muss vom Krisenmodus in den Zukunftsmodus schalten. Eine enge Abstimmung bei zentralen Zukunftsthemen steht gerade Deutschland und Frankreich gut zu Gesicht, zum Beispiel in der Quantentechnologie, digitalen Gesundheitstechnologien oder der Energieversorgung. Für eine weltweite Technologieführerschaft bei Wasserstoff sollten Deutschland und Frankreich vorangehen und den Aufbau eines europäischen Binnenmarkts weitertreiben. Mit der europäischen Cloud Gaia-X haben die beiden Länder bereits ein Leuchtturmprojekt für europäische Kooperation geschaffen, das den Weg zu größerer digitaler Souveränität in Europa ebnet. Diesen Weg sollten wir weiter konsequent beschreiten und unsere Kräfte bündeln."

Am Dienstag, dem 27. Oktober, findet im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin der Deutsch-Französische Wirtschaftstag als virtuelle Veranstaltung statt. Experten aus beiden Ländern diskutieren über deutsch-französische Kooperationsmöglichkeiten im Hinblick auf die aktuellen globalen Herausforderungen für die Unternehmen.

Pressekontakt:

BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: bdi-presseteam@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6570/4745475
OTS: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

Original-Content von: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  RTL/ntv-Trendbarometer/Forsa: Politische Stimmung: Alle Parteien unverändert; 45% der CDU-Mitglieder würden Merz als Parteichef wählen, 24% Laschet. CDU soll Merkels Kurs der politi. Mitte fortsetzen AOK, BVKJ und DDG fordern gesetzgeberische Maßnahmen zur Zuckerreduktion
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.10.2020 - 08:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1855008
Anzahl Zeichen: 4962

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Bundesregierung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 437 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gemeinsame Pressemitteilung BDI/AHK: "Deutsch-französische Wirtschaftskooperation soll EU aus der Krise helfen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

BDI Bundesverband der Deutschen Industrie (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Neues BDI-Papier "Wachstumsfonds für Deutschland": "Neu gegründeten Unternehmen in Deutschland fehlt es in der Wachstumsphase zu oft an Finanzierungsmöglichkeiten" ...
der BDI legt ein neues Papier zur Finanzierung von Innovationen vor. Dazu sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Neu gegründeten Unternehmen in Deutschland fehlt es in der Wachstumsphase zu oft an Finanzierungsmöglichkeiten" - "Für neu gegründete Unternehmen in Deutschlan

BDI zur Diskussionüber eine Ausweitung des Verlustrücktrags: "Nicht an der falschen Stelle sparen" ...
Zur Diskussion über eine Ausweitung des Verlustrücktrags sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Nicht an der falschen Stelle sparen" - "Der Bund spart an der falschen Stelle, wenn er die Ausweitung des Verlustrücktrags weiter aufschiebt. Die Bundesregierung sollte die Ch

Deutsch-Australisches Wasserstoffprojekt "HySupply" gestartet ...
- BDI und acatech legen Grundstein für Zukunft des globalen Wasserstoffmarktes Drei Monate nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen Deutschland und Australien startet heute das Kooperationsprojekt "HySupply" zwischen acatech und dem BDI in Zusammenarbeit mit einem austral


Weitere Mitteilungen von BDI Bundesverband der Deutschen Industrie


RTL/ntv-Trendbarometer/Forsa: Politische Stimmung: Alle Parteien unverändert; 45% der CDU-Mitglieder würden Merz als Parteichef wählen, 24% Laschet. CDU soll Merkels Kurs der politi. Mitte fortsetz ...
CDU/CSU bleibt mit großem Abstand vor Grünen und SPD auf Platz 1 Die politische Stimmung in Deutschland ist weiterhin stabil. Im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer gibt es gegenüber der Vorwoche bei keiner Partei eine Veränderung. Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, könnten die Partei

IKK e.V. fordert zeitliche Begrenzung der Sondervollmachten des Bundesgesundheitsministeriums sowie klares Widerspruchsrecht des Bundestags ...
Die Interessenvertretung der Innungskrankenkassen befürwortet grundsätzlich das in der derzeitigen Krisensituation begründete schnelle, gesetzliche Eingreifen der Bundesregierung. Doch sieht der IKK e.V. die Bestrebungen kritisch, die durch das Infektionsschutzgesetz aktuell bis zum 31. März 202

Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung kündigt einheitliches Besucherkonzept für Heime an ...
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat ein einheitliches Besucherkonzept für Heime auf Grund der Coronavirus-Pandemie angekündigt. "Damit wir einheitliche Regeln haben in Deutschland und da sollen die Schnelltests auch mit eingebunden werden", sagte

Warken: Corona darf keine Integrationsbremse sein ...
12. Integrationsgipfel der Bundeskanzlerin stellt Folgen der Pandemie für Zuwanderinnen und Zuwanderer in den Mittelpunkt Zum zwölften Mal findet am heutigen Montag der Integrationsgipfel der Bundesregierung statt. Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Zivilgesellschaft und Migrantenverbänden


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z